Gut, ich gebe es zu. Als der Elektriker meines Vertrauens beiläufig erwähnte, ich müsse noch einen Tiefenerder im Kellerboden versenken damit auch alles seine Richtigkeit hat, HABE ICH MIR NICHTS DABEI GEDACHT.
Möglicherweise war es ja auch naiv zu glauben, drei 1,50Meter lange Eisenstäbe ließen sich mal eben so flux hintereinander in den Sand klopfen,... Hatte ich schon erwähnt, dass wir einen Sandboden im Keller haben?
"Nur Sand, kein Boden?" denkt sich der Informatiker und ignorierte die sich zweifelsohne anbahnende Schinderei.
Erste Zweifel kamen allerdings schon beim Transport der Eisenstäbe auf. Weil erstens sind die irgendwie massiv und deshalb ganz schön schwer. Zweitens musste ich auch noch die Rückbank umklappen, damit die Teile überhaupt in den Kofferraum passten. Und nein, da waren die Stäbe noch nicht zusammengesteckt.
Ein wenig zu optimistisch war wohl auch der Versuch, das Gestänge mittels eines Bohrhammers mit modifizierter Aufnahme in den Sand zu treiben. Kann Sand wirklich nicht lachen?
Nachdem das elektrische Baumarktangebot nur noch sich selbst rüttelte und die Aufnahme zu verglühen drohte haben wir doch beschlossen, dem guten alten Vorschlaghammer eine Chance zu geben. Die ersten 30Zentimeter hätte ich auch mit einem Spargelstecher vorbohren können.
Bello
Den Vorschlaghammer schwingen gehört jetzt nicht unbedingt zu den alltäglichen Aufgaben im harten Büojob. Umso mehr Ergeiz erfordert diese Aufgabe, wenn es nach den ersten schnellen Metern nur noch millimeterweise vorwärts geht und zudem die Konzentration langsam schwindet. Jetzt verstehe ich auch, warum ER sagte, ich solle achtgeben, mit dem Bello nicht Gashahn oder Gasuhr wegzuhauen, so mussten wir da draufklotzen. Aber hier kam uns eine gute Bürotugend zu hilfe... Zwei Kaffeepausen später war das Teil endlich drin.
ER will im Neuen Jahr wiederkommen und mal messen ob's auch gut erdet. Falls nicht, will er noch zwei Stäbe bringen. Wehe...
Möglicherweise war es ja auch naiv zu glauben, drei 1,50Meter lange Eisenstäbe ließen sich mal eben so flux hintereinander in den Sand klopfen,... Hatte ich schon erwähnt, dass wir einen Sandboden im Keller haben?
"Nur Sand, kein Boden?" denkt sich der Informatiker und ignorierte die sich zweifelsohne anbahnende Schinderei.
Erste Zweifel kamen allerdings schon beim Transport der Eisenstäbe auf. Weil erstens sind die irgendwie massiv und deshalb ganz schön schwer. Zweitens musste ich auch noch die Rückbank umklappen, damit die Teile überhaupt in den Kofferraum passten. Und nein, da waren die Stäbe noch nicht zusammengesteckt.
Ein wenig zu optimistisch war wohl auch der Versuch, das Gestänge mittels eines Bohrhammers mit modifizierter Aufnahme in den Sand zu treiben. Kann Sand wirklich nicht lachen?
Nachdem das elektrische Baumarktangebot nur noch sich selbst rüttelte und die Aufnahme zu verglühen drohte haben wir doch beschlossen, dem guten alten Vorschlaghammer eine Chance zu geben. Die ersten 30Zentimeter hätte ich auch mit einem Spargelstecher vorbohren können.
Bello

Den Vorschlaghammer schwingen gehört jetzt nicht unbedingt zu den alltäglichen Aufgaben im harten Büojob. Umso mehr Ergeiz erfordert diese Aufgabe, wenn es nach den ersten schnellen Metern nur noch millimeterweise vorwärts geht und zudem die Konzentration langsam schwindet. Jetzt verstehe ich auch, warum ER sagte, ich solle achtgeben, mit dem Bello nicht Gashahn oder Gasuhr wegzuhauen, so mussten wir da draufklotzen. Aber hier kam uns eine gute Bürotugend zu hilfe... Zwei Kaffeepausen später war das Teil endlich drin.
ER will im Neuen Jahr wiederkommen und mal messen ob's auch gut erdet. Falls nicht, will er noch zwei Stäbe bringen. Wehe...

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