Nachher ist man immer schlauer. Im Badezimmer hätten wir besser Feuchtraumfarbe genommen. Dort hat es nämlich nur halbhoch Fliesen an der Wand und der Rest ist tapeziert, auch über der Duschwanne. Entweder ist der Raum einfach zu klein oder die Menge Wasserdampf beim Duschen zu groß. Jedenfalls hat sich die mit Standard-Wandfarbe auf Dispersionsbasis gestrichene Tapete bei regelmässiger Durchnässung als guter Nährboden für unerwünschte Kulturen erwiesen. So kann ich das nicht abnehmen.
MISSION FAILED!
Wer nicht an fernes denkt, dem ist der Kummer nahe.
Ergo: NOCHMAL!
Wir haben also in den sauren Apfel gebissen, das Zimmer wieder demontiert und ein zweites mal gestrichen - diesmal mit der besagten Feuchtraumfarbe. Die soll jetzt angeblich feucht abriebbeständig nach DIN sowieso und resistent gegen Bakterienbefall sein. Mal sehen, wie lange es diesmal hält.
Ergo: NOCHMAL!
Wir haben also in den sauren Apfel gebissen, das Zimmer wieder demontiert und ein zweites mal gestrichen - diesmal mit der besagten Feuchtraumfarbe. Die soll jetzt angeblich feucht abriebbeständig nach DIN sowieso und resistent gegen Bakterienbefall sein. Mal sehen, wie lange es diesmal hält.
Langfristig sehe ich am Einbau eines Rohrventilators mit Nachlaufsteuerung wohl oder übel kein Vorbeikommen. Aber mit den richtigen Leuten ist so ein Mauerdurchbruch ja schnell gemacht (@Daniel: Ja Du!). Ich habe auch schon über den Einbau einer elektrischen Zusatzheizung nachgedacht, aber die braucht wieder soviel Strom und daher konnte ich mich bis jetzt noch nicht so recht dafür begeistern. Für sachdienliche Hinweis auf weitere intelligente Lösungsansätze zur Badezimmerentfeuchtung mit Anspruch auf minimale heiztechnische Energieverluste bin ich also jederzeit dankbar! Aber bitte keine Belehrungen über zu langes Lüften, Stoßlüften, auskühlende Wände oder nasse Lappen im Zimmer. Das haben wir alles schon durch.

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