Dexheimer Inside

Irgendwo zwischen Renovieren und Kernsanieren

Das Blog über Familiengründung und Leben im Altbau, Erfolge und Mißerfolge beim angewandten Heimwerken aus Sicht eines Informatikers.

Mittwoch, 5. September 2007

Besser mit Ubuntu?

Selten hatte ich einen dermaßen triftigen Grund, ein System neu aufzusetzen: Die alte PC-Kiste hatte ich seit unserem Einzug im vorigen Jahr erst garnicht aufgebaut, weil so ein Notebook mit WLAN ja schon ungemein praktisch ist. Jedenfalls hätte ich mir den Aufbau genausogut schenken können, denn kurz nach Einstecken des Netzsteckers kam die große Überraschung. Mein Druck auf den Powerknopf wurde umgehend mit einem leisen Zischeln quittiert und schon stieg ein unangenehmer bis stechender Geruch in meine Nase. Fast überflüssig zu erwähnen, dass ich den Stecker reflexartig wieder gezogen hatte. Leider zu spät, denn das vermaledeite Netzteil hatte sich bereits verabschiedet. Nicht allerdings ohne vorher noch den größtmöglichen Schaden anzurichten. Dachte ich nach einer ersten Diagnose noch, ein neues Netzteil würde wohl genügen, stellte sich bald heraus, dass auch gleich mein Mainboard, die Grafikkarte und die Festplatte geröstet wurden. Alles mausetot - ganz schoen bloed:-(

Was macht man jetzt in so einer Situation? Richtig, man muss sich auf die positiven Dinge konzentrieren und nach vorne sehen. Immerhin waren CPU, RAM und Gehäuse noch brauchbar. Hurra! Welch ein Trost. Allerdings fing gestern auch noch das TFT an, ernsthafte Aussetzer zu zeigen. Nicht alles was man sich einzureden versucht, ist auch wirklich gut.

An dieser Stelle meinem Alten Herrn einen großen Dank für die Gratis-Instandsetzung!

Jedenfalls habe ich zur Abwechslung mal Ubuntu 7.04 installiert. Sieht schön aus. Vielleicht finde ich darin ein wenig Trost über den herben Verlust. Angeblich soll Ubuntu ja glücklich machen.

1 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hallo Thomas,

was wundert's Dich, nach so langer Zeit ein elektronisches Gerät ohne
Eingewöhnungsphase (RST) einfach einzuschalten, das muß doch schief gehen. Ts,ts,ts, das tut man so:
Gaaanz langsam die Spannung erhöhen, damit sich das Netzteil erstmal an den Strom des neuen Standortes gewöhnen kann.
Allein der Strom aus den verschiedenen Atomkraftwerken:
Leichtwasserreaktor, Schwerwasserreaktor, Schmelzwasserreaktor, Ohnewassserreaktor bedürfen unterschiedlicher Aklimatisierungsprofile für PC-Netzteile. (siehe einschlägige Foren im "EnergiNet", nicht im Internet!!!
Normalstrom ist eigentlich weniger problematisch, ist aber dafür auch nicht mehr flächendeckend vorhanden.
Allerdings ist der sog. "gelbe Strom" (kommt wie man munkelt aus China) sehr anspruchsvoll in der Anpassungsphase.
Wie man in verschiedenen Foren nachlesen kann gibt es die größten Probleme dann, wenn die Anschlußelemente (Stecker, Kabel und die Farbe des Leitungskupfers nicht in Chinagelb (entspricht in etwa unserem Rapsgelb (RAL 1021) ausgeführt ist.
Dabei ist zu beachten, daß das Anpassungsprofil in weiten Teilen der Topologie eines bestimmten Abschnittes der "Chinesischen Mauer" in einer gekonnten sukzessiven Aproximation folgt.
Welcher Teilabschitt der "Chinesischen Mauer" dabei in Deutschland, leider auch noch je nach Bundesland unterschiedlich, dabei verwendet wird ist noch unklar.
Zumal es offensichtlich auch noch,
wie verschiedentlich berichtet, eine Zikulation der Profile gibt, deren Abfolge noch nicht entschlüsselt ist.
Wenn Du Deinen PC einfach so eingeschaltet hast (das vermute ich auf Grund Deiner Aussage), dann wundert es mich nicht daß sich Dein Netzteil und das Gros Deines Pc-Inhaltes mit der Abgabe verschiedenfarbiger Gase (Räuche und Gerüche?)verabschiedet hat.
Nimm es als persöhnliches Einzelschicksal.

Wer Nonsens oder Satire findet, darf sie gerne behalten.

Olddexi

P.S. Danke für die Blumen