Dexheimer Inside

Irgendwo zwischen Renovieren und Kernsanieren

Das Blog über Familiengründung und Leben im Altbau, Erfolge und Mißerfolge beim angewandten Heimwerken aus Sicht eines Informatikers.

Mittwoch, 2. April 2008

Kollateralschaden

Ich bin doch noch fündig geworden: Im tuum- WOW!-Markt - nach eigener Darstellung speziell auch für Frauen und Gelegenheitsheimwerker geeignet - gab es den Quellmörtel. Damit habe ich die Freiräume zwischen Träger/Stütze und Betonpolster erst unterstopft und dann vergossen. Nachdem das Zeug dann mal ausgehärtet war, haben wir den Sprießenwald gerodet und siehe da, der Raum wirkt gleich viel größer. Das ist ein bißchen wie im Wald - nur ohne Bäume.

Apropos Waldrodung, das geht natürlich auch nie ganz ohne Kollateralschäden. Sowas darf natürlich nicht verschwiegen werden und muss hier zwingend dokumentiert werden: Beim Anlegen des Auflagers für den Träger in der Außenwand mussten ein paar Backsteine weichen bzw. halbiert werden. An einem davon hing wohl ein tellergroßes Stück der Außenfassade. Jetzt hängt es immer noch, nur einen Zentimeter weiter draußen. Vermutlich bin ich einfach zu kräftig oder der Hammer war zu groß... Aber das muss wohl so sein. Du machst ein Ding fertig und zwei andere gehen dabei kaputt.