Ich bin mal wieder stark ins Grübeln gekommen, als ich auf einem Sack Rotband folgendes las:
Okay, mir ist klar, dass ich die notwendige Menge Putz nicht auf einmal aufziehen kann. Aber wie genau muss ich mir jetzt bitte schwalbenschwanzförmiges Aufkämmen vorstellen? In meinem Superratgeber habe ich dazu auch nichts gefunden. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, es nicht ganz im Sinne des Erfinders zu tun, habe ich mich dazu hinreißen lassen, die erste Lage Putz mit improvisierten Hilfsmitteln (abgeschnittenes Plastik-Farbabstreifgitter) zu kämmen. Für Brösel-Kenner und solche, die wissen wollen, wie es sich anfühlt, eine Wand zu kämmen: Das ist ein wenig wie "Kurve kratzen".


"Muss ausnahmsweise zweilagig geputzt werden, ist die erste Gipsputzlage noch in weichem Zustand schwalbenschwanzförmig aufzukämmen und erst nach dem Austrocknen die zweite Lage aufzutragen."
(Quelle: Knauf 2008, "Rotband Haftputzgips", Sackprägung)
Okay, mir ist klar, dass ich die notwendige Menge Putz nicht auf einmal aufziehen kann. Aber wie genau muss ich mir jetzt bitte schwalbenschwanzförmiges Aufkämmen vorstellen? In meinem Superratgeber habe ich dazu auch nichts gefunden. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, es nicht ganz im Sinne des Erfinders zu tun, habe ich mich dazu hinreißen lassen, die erste Lage Putz mit improvisierten Hilfsmitteln (abgeschnittenes Plastik-Farbabstreifgitter) zu kämmen. Für Brösel-Kenner und solche, die wissen wollen, wie es sich anfühlt, eine Wand zu kämmen: Das ist ein wenig wie "Kurve kratzen".


2 Kommentare:
oh je, ich habe gar nicht mitbekommen, dass du den Putz so aufwendig kämmen musstest. Wie gut, dass es diesen Blog gibt!
Nicht mitbekommen? Das kann ich gut verstehen. Das Schwalbennest hing ja gerade mal eineinhalb Wochen an der Wand zu sehen...
Kommentar veröffentlichen