Die machen mich noch wahnsinnig. Unsere Esszimmer-Wunschbestuhlung von Ikea alterniert zwischen "nicht mehr im Programm", "doch noch lieferbar", "kommt Ende des Jahres wieder", "wird im Onlineshop gelistet" und "wird im Onlineshop nicht mehr gelistet".
Als wir vor sechs Wochen zuschlagen wollten, sah die Situtation einfach nur ernüchternd aus. Jetzt befinden wir uns im Stadium der Zerschlagenheit. Die Buchenholz-Variante von BÖRJE war plötzlich einfach nicht mehr vorhanden, weder physisch im Regal noch elektronisch im System. Am Servicepoint wusste man auch nichts genaueres zu sagen, oder was das zu bedeuten hat. Wurde der Artikel am Ende doch aus dem Programm genommen?
Weil uns die Stühle wirklich fehlen und uns die bisherigen Aussagen zu schwammig waren, haben wir damit begonnen, alle uns bekannten und frei zugänglichen Schnittstellen zum Ikea-Warenwirtschaftssystem abzuklopfen: Infotussi und Infoterminal in der SB-Halle, Webshop, per Telefon und Sprachcomputer, per Telefonbestellservice, am Servicepoint in der Ausstellung und beim Kundenservice/Reklamation. Man möchte es nicht meinen, aber da gibt es durchaus qualitative Unterschiede bzgl. Informationsgehalt und -tiefe. Neben der Zugangsart, wie face-to-face, Sprachcomputer, Touchscreen oder Internet, hängt die Qualität der Aussage natürlich überwiegend von den Fähigkeiten, Motivation und Systemkenntnissen des Anwenders/Mitarbeiters ab.
Auch wenn es uns letztlich nichts gebracht hat, habe ich doch wenigstens meine Systemkenntnisse weiter ausbauen können: Von Artikeln, die im Webshop nicht gelistet werden, kann man online auch keine Warenverfügbarkeit abfragen. Telefonisch genügt es dagegen, eine Artikelnummer zu wissen, um die Warenverfügbarkeit abzufragen. Artikelnummern bekommt man im Webshop, falls der Artikel dort gelistet ist. Hmm,.. warum nicht mal bei Ikea Österreich reinschauen,.. und siehe da, dort ist der Artikel mitsamt Artikelnummer noch im System. Die Ösi-Artikelnummer flux dem Sprachcomputer für Deutschland mitgeteilt, und schon sagt der einem auch, dass der Artikel nicht verfügbar ist. Geht doch. Bringt uns aber leider nichts.
Sonstige Erkenntnisse: Die Österreicher haben es ungleich leichter, die Warenverfügbarkeit für ganz Österreich abzufragen. Dort gibt es nur fünf bis sechs Ikea-Häuser und durch die hat man sich schnell einzeln durchgeklickt.
...to be continued...
Die Vorgeschichte: Teil I, Teil II und Teil III lesen
Als wir vor sechs Wochen zuschlagen wollten, sah die Situtation einfach nur ernüchternd aus. Jetzt befinden wir uns im Stadium der Zerschlagenheit. Die Buchenholz-Variante von BÖRJE war plötzlich einfach nicht mehr vorhanden, weder physisch im Regal noch elektronisch im System. Am Servicepoint wusste man auch nichts genaueres zu sagen, oder was das zu bedeuten hat. Wurde der Artikel am Ende doch aus dem Programm genommen?
Weil uns die Stühle wirklich fehlen und uns die bisherigen Aussagen zu schwammig waren, haben wir damit begonnen, alle uns bekannten und frei zugänglichen Schnittstellen zum Ikea-Warenwirtschaftssystem abzuklopfen: Infotussi und Infoterminal in der SB-Halle, Webshop, per Telefon und Sprachcomputer, per Telefonbestellservice, am Servicepoint in der Ausstellung und beim Kundenservice/Reklamation. Man möchte es nicht meinen, aber da gibt es durchaus qualitative Unterschiede bzgl. Informationsgehalt und -tiefe. Neben der Zugangsart, wie face-to-face, Sprachcomputer, Touchscreen oder Internet, hängt die Qualität der Aussage natürlich überwiegend von den Fähigkeiten, Motivation und Systemkenntnissen des Anwenders/Mitarbeiters ab.
Auch wenn es uns letztlich nichts gebracht hat, habe ich doch wenigstens meine Systemkenntnisse weiter ausbauen können: Von Artikeln, die im Webshop nicht gelistet werden, kann man online auch keine Warenverfügbarkeit abfragen. Telefonisch genügt es dagegen, eine Artikelnummer zu wissen, um die Warenverfügbarkeit abzufragen. Artikelnummern bekommt man im Webshop, falls der Artikel dort gelistet ist. Hmm,.. warum nicht mal bei Ikea Österreich reinschauen,.. und siehe da, dort ist der Artikel mitsamt Artikelnummer noch im System. Die Ösi-Artikelnummer flux dem Sprachcomputer für Deutschland mitgeteilt, und schon sagt der einem auch, dass der Artikel nicht verfügbar ist. Geht doch. Bringt uns aber leider nichts.
Sonstige Erkenntnisse: Die Österreicher haben es ungleich leichter, die Warenverfügbarkeit für ganz Österreich abzufragen. Dort gibt es nur fünf bis sechs Ikea-Häuser und durch die hat man sich schnell einzeln durchgeklickt.
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