Na endlich auch mal ein Postpäckchen für mich! Nachdem mich der Elektronikversand fast ein Vierteljahr
Ein Mikrocontroller vergleicht jeweils die Temperatur- und Luftfeuchtewerte eines Außenfühlers mit denen eines im Gerät intergrierten Fühlers und schaltet in Abhängigkeit davon Ventilator und/oder Luftentfeuchter in Intervallen. Dabei werden die Außenwerte über einen Funksensor bezogen und ebenfalls über Funk die Schaltaktoren oder -steckdosen aus der FS20-Familie gesteuert. Alle Parameter lassen sich digital und komfortabel am Drehrädchen einstellen und praktischerweise auch gleich alle Meßwerte am Display ablesen. Bei Bedarf können Ventilator/Luftentfeuchter auch manuell geschaltet werden.
Grundsätzlich lüftet die FS20LES nur, wenn die absolute Luftfeuchte [g/m³] draußen kleiner der absoluten Luftfeuchte drinnen ist. Der Plan besteht quasi darin, unseren Keller mit trockenerer Luft trocken zu fönen. Weiter lässt sich eine Mindesttemperatur festlegen, bei deren Unterschreiten nicht mehr gelüftet wird, um den Keller im Winter vor dem Auskühlen zu schützen. Und mittels einer zweiten Schwellwertstufe ließe sich sogar noch ein Luftentfeuchter in die Steuerung integrieren, der dann nur eingeschaltet werden würde, wenn es drinnen viel zu feucht wird, die Wetterbedingungen aber kein sinnvolles Lüften erlauben. Nicht zuletzt können natürlich Intervallzeit und Einschaltdauer für Ventilator und Luftentfeuchter separat eingestellt werden.
Wie man merkt, bin ich völlig begeistert von dem Konzept der FS20LES. Der Komfort und Funktionsumfang überragen sogar noch das, was ich mir selbst gwünscht hatte. Zuletzt hat mich der Preis von knapp 50,-€ (nur die Steuerung) davon abgehalten, eine eigene Steuerung zu entwerfen, denn man müsste schon großen Aufwand betreiben, um die gleiche Leistung zu erreichen. Umso mehr bin ich natürlich gespannt, zu sehen was diese Maßnahme auf die Dauer bringt. Wir starten bei 72% rel. Luftfeuchte bei 8,0°C. Ich werde berichten...


18 Kommentare:
aha..das FS20 System ;-) das wird auch bei uns zum Einsatz kommen,
Ich will das FS20-System ja nicht schlecht machen, aber wenn man sowieso gerade schon alle Wände offen hat, bietet es sich doch an, gleich eine solide Basis für die Hausautomation zu schaffen. Z.B. Leerrohre für eine spätere EIB/KNX-Busverkabelung. Das Kabel (2x2x0,8qmm wenn ich nicht irre) kostet ja nicht die Welt.
Hallo,
ich habe mir auch gerade den FS20LES angeschafft und werde noch einen Zu- und einen Abluft-Ventilator in die Kellerfenster einbauen.
Wie sind denn die bisherigen Erfahrungen?
Naja, meine Erfahrungen mit der FS20LES sind durchaus durchwachsen.
Gut finde ich, dass es das Ding überhaupt gibt und das zu dem niedrigen Preis. Habe nämlich sonst noch garnichts vergleichbares am Markt finden können.
Schlecht finde ich, dass die einstellbaren Zeitintervalle für die Lüftersteuerung sehr engen Grenzen unterliegen. Die maximale Einschaltdauer für den Lüfter liegt bspw. bei gerade einmal 20 Minuten bezogen auf einen 40 Minutenintervall, macht also nur 50% des theoretisch möglichen maximalen Luftaustausches. Ich habe deshalb noch eine Nachlaufsteuerung für meinen Lüfter spendiert, der diese Einschränkung aufhebt. Mein Lüfter schaltet jetzt getriggert von der FS20LES immer mindestens 45min ein. D.h. er könnte bei günstigen Bedinungen nonstop laufen.
Richtig schlecht finde ich, dass halt alles über Funk geht - FS20-Style eben. Kabel wären mir ehrlich gesagt lieber. Bei mir scheinen die Bedingungen für eine zuverlässige Funkübertragung nämlich nicht optimal zu sein (50cm feuchte Natursteinmauer). Jedenfalls reißt öfters mal die Verbindung zum Außensensor ab, FS20LES und Außensensor verlieren die Synchronisation und jetzt kommt der Hammer: FS20LES peilt nicht, dass keine neuen Messwerte mehr eintreffen und steuert munter auf Basis der letzten Messung weiter. Das ist nicht gerade das was man Failsafe nennen würde. Je nachdem, wie die Konditionen dann zuletzt waren, schaltet der Lüfter halt nicht mehr ein, bzw. nicht mehr aus. Das nervt mich am meisten, weil ich nun zur Sicherheit ständig die Automatik kontrollieren muss, ob die Außenmesswerte auch plausibel sind, die die FS20LES im Keller anzeigt.
Auch schlecht: Die Integration eines Luftentfeuchters ist wohl allenfalls auf dem Papier so einfach möglich, wie in der Anleitung beschrieben. Siehe dazu meinen Post "Funkentfeuchter": http://blog.dexheimer-inside.de/2009/07/funkentfeuchter.html
Danke für die schnelle Antwort!
Ich bin auch über die engen Zeitintervalle gestolpert. Da ich jetzt nicht der große Techniker bin, werde ich mir vielleicht mit einem stärkeren Lüfterpaar behelfen.
Das Empfangsproblem sollte bei mir nicht so groß sein. Der Außensender liegt ca. 3 m weg von der FS20LES.
Hatte mich aber auch schon gewundert, warum im Probebetrieb plötzlich über Stunden ein konstanter Außenfeuchtigkeitswert angezeigt wird. Ist natürlich ärgerlich, dass sich das System bei Funkstörungen auf den letzten Wert bezieht.
Vielleicht hatte ein Fachverkäufer doch Recht, der mir gestern sagte, dass ich das mit der Lüftersteuerung schon machen könne, aber auf Dauer nur ein Entfeuchter helfen könne. Ich hoffe dennoch, das Feuchteproblem mit der STeuerung hinzubekommen, denn ein Entfeuchter wird einige hundert Euro pro Jahr verbrauchen. Das ist ja auch nicht gerade umwelt- und geldbeutelfreundlich.
Haben sich denn die Feuchtigkeitswerte dauerhaft verbessert?
Also, ein Fazit zum Gesamtnutzen meiner Lüftungsinstallation will ich jetzt noch nicht ziehen, da ich erstens keine zuverlässigen Messdaten habe, um einen objektiven Vergleich zu vorher zu ziehen. Zweitens sind das Klima in unserem Kellergewölbe und die Lüftungsbedingungen ja stark von der Jahreszeit abhängig. Da ich aber noch bis in diesen Sommer hinein ständig an verschiedenen Stellen nachgebessert habe, fehlt mir im Rückblick quasi der komplette eher trockene Winter.
Rein Subjektiv - sozusagen nach meinem Nasenempfinden - riecht es deutlich weniger moderig. Es wird ja auch ständig gelüftet. Mit Lüfter ist es wohl in jedem Fall besser, als mit geschlossenen Fenstern.
Zum Energieverbrauch: Mein Luftentfeuchter allein mit interner Automatik betrieben hat früher seinen Tank an einem Tag voll gehabt. Jetzt im Sommer und in Kombination mit der FS20LES-Steuerung reicht der Tank für eine ganze Woche. Das schlägt sich natürlich auch in einem geringeren Energieverbrauch nieder.
Falls die Lüfter noch nicht gekauft sind, empfehle ich welche mit eingebauter Nachlaufsteuerung. Sowas ist bei den meisten Kleinraum-/Sanitärlüftern für einen geringen Aufpreis zu haben.
Vielen Dank für den Tipp mit der Nachlaufsteuerung. Ich habe mich gerade auch für die Kombination aus Entfeuchter und Lüftern entschieden. Ich habe gestern den Entfeuchter Trotec TTK 100 S in Betrieb genommen, und die relative Luftfeuchtigkeit hat bereits von 80% auf 59% abgenommen (der Keller ist sehr groß: mehrere Räume, insgesamt 120 m3). Dabei ist der Verbrauch aber alleine für die vergangenen 12 Stunden, in denen ca. 12 Liter Wasser der Luft entzogen wurden, von 6 kWh nicht gerade unerheblich. Wenn ich bereits Lüfter installiert hätte, hätte ich die ganze Nacht lüften können, denn heute Morgen war die abs. Luftfeuchtigkeit außen immernoch niedriger als drinnen. Und die Lüfter hätten sicher nicht 6 kWh verbraucht.
Ich weiß noch nicht so ganz, wie ich nun beide kombinieren werde. Vermutlich ist es am Besten, wenn ich den Entfeuchter erst ab Überschreiten einer bestimmten rF anspringen lasse (ab ca. 70%) und darunter zuerst einmal versuche, mit der Lüftersteuerung den Keller trocken zu bekommen. Mal sehen. Ich kann ja weiterhin hier berichten....
Ich vermute eh, dass man in der überwiegenden Zeit des Jahres - bis auf die Sommermonate - mit den Lüftern auskommen kann.
Mein 'Traumziel' für den Keller sind jedenfalls 50% rF.
50%rF scheint mir selbst zum Träumen noch zu optimistisch. Bezogen auf mein Gewölbekellerchen (ca 70m³) wage ich erst gar nicht, von so einem Wert zu träumen. Da sind nämlich zwei kleine Punkte, die mich an der Erreichbarkeit zweifeln lassen. Erstens sinkt im Winter dank kälterer Temperaturen nicht nur die durchschnittliche absolute Außenluftfeuchtigkeit, sondern leider auch die Durchschnittstemperatur im Keller. Habe ich jetzt bspw. im Sommer über 20°C im Keller, sind es begünstigt durch das ständige Lüften im Winter deutlich unter 10°C. Damit sinkt aber auch die Wasseraufnahmefähigkeit der Luft, ergo relativiert sich die relative Luftfeuchte im Keller wieder nach oben.
Zweitens sollte man sich immer vor Augen halten, dass die Kellerbelüftung nur die Symptome mildert, aber keinesfalls die Ursachen abstellt. Die Belüftungsmaßnahme darf also bitte nur als ersten Schritt bzw. als Sofortmaßnahme gegen drohendes noch größeres Übel (Schimmel, Rost, Kellermuff, kranke Bewohner) verstanden werden.
Beides zusammengenommen wirkt dem Wunsch von 50%rF doch stark entgegen. Längerfristig helfen also wohl oder übel nur die richtigen baulichen Maßnahmen: Vertikalsperre, Horizontalsperre, dichte Bodenplatte, Wanne, Aufbuddeln, Perimeterdämmung, Sanierputz oder für Freunde der Esoterik den Teslawellengenerator, der es vermag, den physikalischen Effekt der Kapillarwirkung umzukehren*G
Btw. - der Trotec-Luftentfeuchter sieht mir so aus, als ob er einen mechanischen Hygrostaten eingebaut hätte. Vielleicht lässt sich dieses Gerät ja ganz einfach und ohne Umbau per Funkschaltsteckdose in FS20LES-Steuerung integrieren - einfach mal Testen: Stecker raus, Stecker rein. Wenn er dann noch läuft, ist gut.
Tja, das mit der Abkühlung im Winter und der damit verbundenen Schwierigkeit, die rF zu senken, weil die Wasserdampfaufnahmefähigkeit der Luft mit der abnehmenden Temperatur sinkt, ist schon problematisch. Ich hatte bisher allerdings eine minimale Kellertemperatur (wir haben keinen Gewölbekeller) von ca. 16°C im tiefsten Winter und bei geringem Lüften. Wenn ich mehr lüfte, dann kann es natürlich noch niedriger werden. Obwohl ich eigentlich davon ausgehe, dass durch die sehr trockene Luft auch nur kurze Lüftungsphasen erforderlich werden. Jetzt im Sommer beträgt die Temperatur momentan 20 bis 21°C.
Übrigens lässt sich der Trotec-Entfeuchter auf die besagte Weise (Stecker raus, Stecker rein) an- und abstellen. Das ist also kein Problem.
Und die Symptome: klar, auch bei unserem Haus (Bj. 1938) liegt es an der schlechten Abdichtung. Das Wasser kommt über die Seitenwand rein, und ganz besonders dort, wo es Kältebrücken gibt (Nordseite, Ecken). Die Südseite ist bereits 'bearbeitet' worden (ich weiß nur nicht, wie) und hier sind die Wände auch kaum mehr feucht. Ich denke, wir bekommen das Problem durchaus gut in den Griff, wenn die Nordseite auch noch abgedichtet worden ist und wir gleichzeitig lüften und entfeuchten (dann aber hoffentlich nur noch geringfügig).
Wenn nichts dagegen steht, berichte ich hier gerne wieder über Neuigkeiten. Vielen Dank auch für Ihre Hilfe!
Bitteschön, keine Ursache, gerne wieder. Ist ja schön, dass es überhaupt jemanden interessiert...
In der Theorie bin ich von der Steuerung und dem Preis begeistert. Leider nur in der Theorie. In der Praxis zeigt sich, dass zum einen regelmäßig der Außensenderkontakt abreißt (und ich neu synchronisieren muss) und zum anderen nach einigen Monaten die Werte der Fühler stark differieren. Jetzt, wo ich das Gerät zum Austausch gerade wieder zu ELV schicken will, liegen die Werte für die abs. Feuchte bei 13,88 (out) und 16,1 (in) (die Fühler liegen nebeneinander - seit Stunden). Hier wünschte ich mir eine einfache Kalibriermöglichkeit (geht ja eh nur um Differenzwerte).
Stimmt, den ständigen Verlust der Synchronisation mit dem Außensender finde ich ebenfalls extrem lästig. Ich würde das als dicken Bug in der Firmware bezeichnen. Man bräuchte ja nur eine Zeile Code spendieren, um automatisch neu zu synchronisieren, sobald der letzte Messwert älter als das übliche Aktualisierungsintervall ist. Das m.E. auch nur ein prinzipbedingter Nachteil, der mit dem Batteriebetrieb daher kommt. Vermutlich wird der Empfänger zwischendurch mal abgeschaltet, um die Batterie zu schonen.
Die Abweichungen der Messwerte halte ich für nicht so wahnsinnig schlimm. Erstens hat mein Außensensor (S300) gerade mal eine Messgenauigkeit von 5%. Von der FS20LES weiß ich die Messgenauigkeit nicht genau, ich nehme hier einfach auch mal die 5% an. Bei Differenzmessung kommen hier im ungünstigsten Fall also schon 10% Abweichung untereinander zustande. Deine Abweichungen liegen also noch im realistischen Bereich. Zweitens ist die Firmware hoffentlich schlau genug, eine Hysterese zu implementieren, um diese Messungenauigkeiten zu glätten. Ich meine, wenn im Übergangsbereich der Lüfter mal nicht oder etwas länger läuft, fällt das nicht so ins Gewicht, als wenn bei *stark* differierenden Feuchtigkeitswerten falsch gelüftet würde. Oder umgekehrt: Der Vorteil der FS20LES liegt doch darin, die richtig üblen Belüftungsfehler zu vermeiden!
Hallo,
bin gerade zufällig auf den Blog gestoßen. Ich befasse mich auch schon länger mit dem Thema Kellerlüftung, weil die Feuchtigkeit im Sommer dort einfach zu hoch ist. Die bekannten Hersteller bieten ihre Steuerungen zu unverschämten Preisen an. So kam es mir nur Recht, den Bausatz von ELV zu entdecken.
Das Teil schnell zusammengebaut gab es auch schon das erste Problem. Weder die Kommunikation mit dem Außenfühler noch mit der Aufputzdose funktionierte. Telefonat mit der Hotline, Gerät eingeschickt, neuen Bausatz bekommen. Dieses Gerät funkte zwar, doch die Temperaturanzeige wich völlig von der realen Temperatur ab. Wieder Hotline,
wieder Gerät per Post zurück. Das ist der bisherige Stand.
Noch etwas zum Aufbau meines Kellers. Haus von 1958, keine Außendämmung, direkter Erdkontakt, keine Türen. Auf der einen Seite habe ich ein nicht benötigtes Fenster (unter einer Veranda) zugemauert. Dort sitzt jetzt ein 150mm Rohrlüfter von Maico (320qm3/h). Der pustet schon mal ganz gut rein. Auf der Gegenseite in der Waschküche muss ich noch einen Lüfter installieren, der wieder herauspustet. Doch auch jetzt schon, wegen uralter undichter Gitterfenster, merkt man die Luftverbesserung, wenn man morgens oder abends passend lüftet. Man muss halt die Wetterwerte manuell vergleichen.
Heute morgen war ich mal wieder kurz im Keller, nach dem rechten zu sehen, und was muss ich feststellen? Eine von den zwei FS20-Schaltsteckdosen hat es verpeilt, den letzten Funkbefehl umzusetzen: Die LES20 steht auf Status "Lüften" und die Schaltsteckdose vor dem Lüfter ist trotzdem aus. Super. Das ganze FS20-System in meinem Keller steht kurz vor dem Rauswurf. Ich denke schon über Alternativen nach.
So, am Samstag kam endlich der 3. Bausatz von ELV. Gestern gleich mal zusammengebaut, fast schon routinemässig. Das Gerät funktioniert nun einwandfrei und hat den Lüfter auch schon richtig was tun lassen.
Was mir aufgefallen ist. Durch das viele Lüften ist die Luftfeuchtigkeit an sich immer noch bei 70% (ich habe in den letzten Tagen manuell gelüftet und die Feuchtigkeit nach unten gedrückt), aber durch 2 Grad kühler liegt die absolute Feuchte jetzt bei 9.6. Hochgerechnet auf 18 Grad wären das etwa 60% relative Feuchte. Und das ist auch mein angestrebter Wert. Ich denke, dass die Temperatur wieder steigt, sobald das Gerät nicht mehr so oft lüften muss.
Bisher bin ich mit dem Gerät zufrieden. Die Funkverbindung sollte wegen sehr kurzer Wege ja keine Probleme bereiten.
Viel Glück mit dem neuen Gerät. Grundsätzlich finde ich das Teil auch gut, es sind halt ein paar kleinere Details, die mich stören. Mal sehen, vielleicht wird es davon irgendwann eine zweite Version geben.
Seitdem die sommerlichen Temperaturen vorbei sind und man Nachts wieder die Fenster schließen muss, ist unsere Kellerluftfeuchte nun von ca 14g/m³ bei 24°C auf ca 10g/m³ bei 17°C gesunken. Welche Rückschlüsse kann man dadurch wohl auf den Ursprung der hohen Luftfeuchtigkeit ziehen? Ich meine, wenn die Luftfeuchte doch stark sonnenscheinabhängig ist, sind vielleicht gar nicht Boden und Wände das Hauptübel, sondern eher die Zugluftdichtigkeit von Fenstern und Türen?
Bei mir gab es im Winter nie Probleme mit der Feuchtigkeit, nur im Sommer. Die alten Blechgitterfenster lassen sowieso
Luft rein und raus. Daher liegt es meiner Meinung nach in meinem Keller allein an der sommerlichen feuchten Luft. Die Lüftung plus neue dichte Fenster demnächst
sollten das Problem lösen. Dazu kann ich aber erst nächstes Jahr etwas sagen.
Bei Dir bleibt die relative Luftfeuchtigkeit ja gleich, nämlich bei ca. 65%. Aber warum ist es im Keller im Sommer so warm? Meiner hat gerade mal 18%, ok, keine Dämmung, direkter Erdkontakt, halt altes Haus.
Wenn es der FS20LES chronisch zu feucht ist, lüftet sie eben wann immer es geht. Dabei wird auch im Sommer gerne mal wärmere Außenluft reingezogen, hauptsache absolut trockener. Dann wird es im Keller eben auch wärmer, als bei passiver Lüftung.
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