Dexheimer Inside

Irgendwo zwischen Renovieren und Kernsanieren

Das Blog über Familiengründung und Leben im Altbau, Erfolge und Mißerfolge beim angewandten Heimwerken aus Sicht eines Informatikers.

Dienstag, 27. Januar 2009

Intelligent Lüften


Na endlich auch mal ein Postpäckchen für mich! Nachdem mich der Elektronikversand fast ein Vierteljahrhundert auf diese Lieferung hat warten lassen - besten Dank nach Leer - kam gestern endlich die lang ersehnte "intelligente" Steuerung für unsere Kellerzwangsbelüftung. Noch am gleichen Abend in Windeseile zusammengelötet und programmiert, schaltet das Gerät nun automatisch den Ventilator im Kellerfenster ein, sobald es drinnen zu feucht wird UND - das ist das besondere daran - GLEICHZEITIG draußen trocken genug ist, um es nicht noch schlimmer zu machen. Ein herkömmlicher Hygrostat würde nur das erste Kriterium erfüllen. Aber nicht so die "Luftenfeuchtersteuerung FS20LES".

Ein Mikrocontroller vergleicht jeweils die Temperatur- und Luftfeuchtewerte eines Außenfühlers mit denen eines im Gerät intergrierten Fühlers und schaltet in Abhängigkeit davon Ventilator und/oder Luftentfeuchter in Intervallen. Dabei werden die Außenwerte über einen Funksensor bezogen und ebenfalls über Funk die Schaltaktoren oder -steckdosen aus der FS20-Familie gesteuert. Alle Parameter lassen sich digital und komfortabel am Drehrädchen einstellen und praktischerweise auch gleich alle Meßwerte am Display ablesen. Bei Bedarf können Ventilator/Luftentfeuchter auch manuell geschaltet werden.

Grundsätzlich lüftet die FS20LES nur, wenn die absolute Luftfeuchte [g/m³] draußen kleiner der absoluten Luftfeuchte drinnen ist. Der Plan besteht quasi darin, unseren Keller mit trockenerer Luft trocken zu fönen. Weiter lässt sich eine Mindesttemperatur festlegen, bei deren Unterschreiten nicht mehr gelüftet wird, um den Keller im Winter vor dem Auskühlen zu schützen. Und mittels einer zweiten Schwellwertstufe ließe sich sogar noch ein Luftentfeuchter in die Steuerung integrieren, der dann nur eingeschaltet werden würde, wenn es drinnen viel zu feucht wird, die Wetterbedingungen aber kein sinnvolles Lüften erlauben. Nicht zuletzt können natürlich Intervallzeit und Einschaltdauer für Ventilator und Luftentfeuchter separat eingestellt werden.

Wie man merkt, bin ich völlig begeistert von dem Konzept der FS20LES. Der Komfort und Funktionsumfang überragen sogar noch das, was ich mir selbst gwünscht hatte. Zuletzt hat mich der Preis von knapp 50,-€ (nur die Steuerung) davon abgehalten, eine eigene Steuerung zu entwerfen, denn man müsste schon großen Aufwand betreiben, um die gleiche Leistung zu erreichen. Umso mehr bin ich natürlich gespannt, zu sehen was diese Maßnahme auf die Dauer bringt. Wir starten bei 72% rel. Luftfeuchte bei 8,0°C. Ich werde berichten...

60 Kommentare:

Klaus hat gesagt…

aha..das FS20 System ;-) das wird auch bei uns zum Einsatz kommen,

Minti hat gesagt…

Ich will das FS20-System ja nicht schlecht machen, aber wenn man sowieso gerade schon alle Wände offen hat, bietet es sich doch an, gleich eine solide Basis für die Hausautomation zu schaffen. Z.B. Leerrohre für eine spätere EIB/KNX-Busverkabelung. Das Kabel (2x2x0,8qmm wenn ich nicht irre) kostet ja nicht die Welt.

doctortee hat gesagt…

Hallo,

ich habe mir auch gerade den FS20LES angeschafft und werde noch einen Zu- und einen Abluft-Ventilator in die Kellerfenster einbauen.

Wie sind denn die bisherigen Erfahrungen?

Minti hat gesagt…

Naja, meine Erfahrungen mit der FS20LES sind durchaus durchwachsen.

Gut finde ich, dass es das Ding überhaupt gibt und das zu dem niedrigen Preis. Habe nämlich sonst noch garnichts vergleichbares am Markt finden können.

Schlecht finde ich, dass die einstellbaren Zeitintervalle für die Lüftersteuerung sehr engen Grenzen unterliegen. Die maximale Einschaltdauer für den Lüfter liegt bspw. bei gerade einmal 20 Minuten bezogen auf einen 40 Minutenintervall, macht also nur 50% des theoretisch möglichen maximalen Luftaustausches. Ich habe deshalb noch eine Nachlaufsteuerung für meinen Lüfter spendiert, der diese Einschränkung aufhebt. Mein Lüfter schaltet jetzt getriggert von der FS20LES immer mindestens 45min ein. D.h. er könnte bei günstigen Bedinungen nonstop laufen.

Richtig schlecht finde ich, dass halt alles über Funk geht - FS20-Style eben. Kabel wären mir ehrlich gesagt lieber. Bei mir scheinen die Bedingungen für eine zuverlässige Funkübertragung nämlich nicht optimal zu sein (50cm feuchte Natursteinmauer). Jedenfalls reißt öfters mal die Verbindung zum Außensensor ab, FS20LES und Außensensor verlieren die Synchronisation und jetzt kommt der Hammer: FS20LES peilt nicht, dass keine neuen Messwerte mehr eintreffen und steuert munter auf Basis der letzten Messung weiter. Das ist nicht gerade das was man Failsafe nennen würde. Je nachdem, wie die Konditionen dann zuletzt waren, schaltet der Lüfter halt nicht mehr ein, bzw. nicht mehr aus. Das nervt mich am meisten, weil ich nun zur Sicherheit ständig die Automatik kontrollieren muss, ob die Außenmesswerte auch plausibel sind, die die FS20LES im Keller anzeigt.

Auch schlecht: Die Integration eines Luftentfeuchters ist wohl allenfalls auf dem Papier so einfach möglich, wie in der Anleitung beschrieben. Siehe dazu meinen Post "Funkentfeuchter": http://blog.dexheimer-inside.de/2009/07/funkentfeuchter.html

doctortee hat gesagt…

Danke für die schnelle Antwort!
Ich bin auch über die engen Zeitintervalle gestolpert. Da ich jetzt nicht der große Techniker bin, werde ich mir vielleicht mit einem stärkeren Lüfterpaar behelfen.
Das Empfangsproblem sollte bei mir nicht so groß sein. Der Außensender liegt ca. 3 m weg von der FS20LES.
Hatte mich aber auch schon gewundert, warum im Probebetrieb plötzlich über Stunden ein konstanter Außenfeuchtigkeitswert angezeigt wird. Ist natürlich ärgerlich, dass sich das System bei Funkstörungen auf den letzten Wert bezieht.
Vielleicht hatte ein Fachverkäufer doch Recht, der mir gestern sagte, dass ich das mit der Lüftersteuerung schon machen könne, aber auf Dauer nur ein Entfeuchter helfen könne. Ich hoffe dennoch, das Feuchteproblem mit der STeuerung hinzubekommen, denn ein Entfeuchter wird einige hundert Euro pro Jahr verbrauchen. Das ist ja auch nicht gerade umwelt- und geldbeutelfreundlich.
Haben sich denn die Feuchtigkeitswerte dauerhaft verbessert?

Minti hat gesagt…

Also, ein Fazit zum Gesamtnutzen meiner Lüftungsinstallation will ich jetzt noch nicht ziehen, da ich erstens keine zuverlässigen Messdaten habe, um einen objektiven Vergleich zu vorher zu ziehen. Zweitens sind das Klima in unserem Kellergewölbe und die Lüftungsbedingungen ja stark von der Jahreszeit abhängig. Da ich aber noch bis in diesen Sommer hinein ständig an verschiedenen Stellen nachgebessert habe, fehlt mir im Rückblick quasi der komplette eher trockene Winter.

Rein Subjektiv - sozusagen nach meinem Nasenempfinden - riecht es deutlich weniger moderig. Es wird ja auch ständig gelüftet. Mit Lüfter ist es wohl in jedem Fall besser, als mit geschlossenen Fenstern.

Zum Energieverbrauch: Mein Luftentfeuchter allein mit interner Automatik betrieben hat früher seinen Tank an einem Tag voll gehabt. Jetzt im Sommer und in Kombination mit der FS20LES-Steuerung reicht der Tank für eine ganze Woche. Das schlägt sich natürlich auch in einem geringeren Energieverbrauch nieder.

Falls die Lüfter noch nicht gekauft sind, empfehle ich welche mit eingebauter Nachlaufsteuerung. Sowas ist bei den meisten Kleinraum-/Sanitärlüftern für einen geringen Aufpreis zu haben.

doctortee hat gesagt…

Vielen Dank für den Tipp mit der Nachlaufsteuerung. Ich habe mich gerade auch für die Kombination aus Entfeuchter und Lüftern entschieden. Ich habe gestern den Entfeuchter Trotec TTK 100 S in Betrieb genommen, und die relative Luftfeuchtigkeit hat bereits von 80% auf 59% abgenommen (der Keller ist sehr groß: mehrere Räume, insgesamt 120 m3). Dabei ist der Verbrauch aber alleine für die vergangenen 12 Stunden, in denen ca. 12 Liter Wasser der Luft entzogen wurden, von 6 kWh nicht gerade unerheblich. Wenn ich bereits Lüfter installiert hätte, hätte ich die ganze Nacht lüften können, denn heute Morgen war die abs. Luftfeuchtigkeit außen immernoch niedriger als drinnen. Und die Lüfter hätten sicher nicht 6 kWh verbraucht.
Ich weiß noch nicht so ganz, wie ich nun beide kombinieren werde. Vermutlich ist es am Besten, wenn ich den Entfeuchter erst ab Überschreiten einer bestimmten rF anspringen lasse (ab ca. 70%) und darunter zuerst einmal versuche, mit der Lüftersteuerung den Keller trocken zu bekommen. Mal sehen. Ich kann ja weiterhin hier berichten....
Ich vermute eh, dass man in der überwiegenden Zeit des Jahres - bis auf die Sommermonate - mit den Lüftern auskommen kann.
Mein 'Traumziel' für den Keller sind jedenfalls 50% rF.

Minti hat gesagt…

50%rF scheint mir selbst zum Träumen noch zu optimistisch. Bezogen auf mein Gewölbekellerchen (ca 70m³) wage ich erst gar nicht, von so einem Wert zu träumen. Da sind nämlich zwei kleine Punkte, die mich an der Erreichbarkeit zweifeln lassen. Erstens sinkt im Winter dank kälterer Temperaturen nicht nur die durchschnittliche absolute Außenluftfeuchtigkeit, sondern leider auch die Durchschnittstemperatur im Keller. Habe ich jetzt bspw. im Sommer über 20°C im Keller, sind es begünstigt durch das ständige Lüften im Winter deutlich unter 10°C. Damit sinkt aber auch die Wasseraufnahmefähigkeit der Luft, ergo relativiert sich die relative Luftfeuchte im Keller wieder nach oben.
Zweitens sollte man sich immer vor Augen halten, dass die Kellerbelüftung nur die Symptome mildert, aber keinesfalls die Ursachen abstellt. Die Belüftungsmaßnahme darf also bitte nur als ersten Schritt bzw. als Sofortmaßnahme gegen drohendes noch größeres Übel (Schimmel, Rost, Kellermuff, kranke Bewohner) verstanden werden.

Beides zusammengenommen wirkt dem Wunsch von 50%rF doch stark entgegen. Längerfristig helfen also wohl oder übel nur die richtigen baulichen Maßnahmen: Vertikalsperre, Horizontalsperre, dichte Bodenplatte, Wanne, Aufbuddeln, Perimeterdämmung, Sanierputz oder für Freunde der Esoterik den Teslawellengenerator, der es vermag, den physikalischen Effekt der Kapillarwirkung umzukehren*G

Btw. - der Trotec-Luftentfeuchter sieht mir so aus, als ob er einen mechanischen Hygrostaten eingebaut hätte. Vielleicht lässt sich dieses Gerät ja ganz einfach und ohne Umbau per Funkschaltsteckdose in FS20LES-Steuerung integrieren - einfach mal Testen: Stecker raus, Stecker rein. Wenn er dann noch läuft, ist gut.

doctortee hat gesagt…

Tja, das mit der Abkühlung im Winter und der damit verbundenen Schwierigkeit, die rF zu senken, weil die Wasserdampfaufnahmefähigkeit der Luft mit der abnehmenden Temperatur sinkt, ist schon problematisch. Ich hatte bisher allerdings eine minimale Kellertemperatur (wir haben keinen Gewölbekeller) von ca. 16°C im tiefsten Winter und bei geringem Lüften. Wenn ich mehr lüfte, dann kann es natürlich noch niedriger werden. Obwohl ich eigentlich davon ausgehe, dass durch die sehr trockene Luft auch nur kurze Lüftungsphasen erforderlich werden. Jetzt im Sommer beträgt die Temperatur momentan 20 bis 21°C.
Übrigens lässt sich der Trotec-Entfeuchter auf die besagte Weise (Stecker raus, Stecker rein) an- und abstellen. Das ist also kein Problem.
Und die Symptome: klar, auch bei unserem Haus (Bj. 1938) liegt es an der schlechten Abdichtung. Das Wasser kommt über die Seitenwand rein, und ganz besonders dort, wo es Kältebrücken gibt (Nordseite, Ecken). Die Südseite ist bereits 'bearbeitet' worden (ich weiß nur nicht, wie) und hier sind die Wände auch kaum mehr feucht. Ich denke, wir bekommen das Problem durchaus gut in den Griff, wenn die Nordseite auch noch abgedichtet worden ist und wir gleichzeitig lüften und entfeuchten (dann aber hoffentlich nur noch geringfügig).
Wenn nichts dagegen steht, berichte ich hier gerne wieder über Neuigkeiten. Vielen Dank auch für Ihre Hilfe!

Minti hat gesagt…

Bitteschön, keine Ursache, gerne wieder. Ist ja schön, dass es überhaupt jemanden interessiert...

Anonym hat gesagt…

In der Theorie bin ich von der Steuerung und dem Preis begeistert. Leider nur in der Theorie. In der Praxis zeigt sich, dass zum einen regelmäßig der Außensenderkontakt abreißt (und ich neu synchronisieren muss) und zum anderen nach einigen Monaten die Werte der Fühler stark differieren. Jetzt, wo ich das Gerät zum Austausch gerade wieder zu ELV schicken will, liegen die Werte für die abs. Feuchte bei 13,88 (out) und 16,1 (in) (die Fühler liegen nebeneinander - seit Stunden). Hier wünschte ich mir eine einfache Kalibriermöglichkeit (geht ja eh nur um Differenzwerte).

Minti hat gesagt…

Stimmt, den ständigen Verlust der Synchronisation mit dem Außensender finde ich ebenfalls extrem lästig. Ich würde das als dicken Bug in der Firmware bezeichnen. Man bräuchte ja nur eine Zeile Code spendieren, um automatisch neu zu synchronisieren, sobald der letzte Messwert älter als das übliche Aktualisierungsintervall ist. Das m.E. auch nur ein prinzipbedingter Nachteil, der mit dem Batteriebetrieb daher kommt. Vermutlich wird der Empfänger zwischendurch mal abgeschaltet, um die Batterie zu schonen.

Die Abweichungen der Messwerte halte ich für nicht so wahnsinnig schlimm. Erstens hat mein Außensensor (S300) gerade mal eine Messgenauigkeit von 5%. Von der FS20LES weiß ich die Messgenauigkeit nicht genau, ich nehme hier einfach auch mal die 5% an. Bei Differenzmessung kommen hier im ungünstigsten Fall also schon 10% Abweichung untereinander zustande. Deine Abweichungen liegen also noch im realistischen Bereich. Zweitens ist die Firmware hoffentlich schlau genug, eine Hysterese zu implementieren, um diese Messungenauigkeiten zu glätten. Ich meine, wenn im Übergangsbereich der Lüfter mal nicht oder etwas länger läuft, fällt das nicht so ins Gewicht, als wenn bei *stark* differierenden Feuchtigkeitswerten falsch gelüftet würde. Oder umgekehrt: Der Vorteil der FS20LES liegt doch darin, die richtig üblen Belüftungsfehler zu vermeiden!

Dirk hat gesagt…

Hallo,

bin gerade zufällig auf den Blog gestoßen. Ich befasse mich auch schon länger mit dem Thema Kellerlüftung, weil die Feuchtigkeit im Sommer dort einfach zu hoch ist. Die bekannten Hersteller bieten ihre Steuerungen zu unverschämten Preisen an. So kam es mir nur Recht, den Bausatz von ELV zu entdecken.

Das Teil schnell zusammengebaut gab es auch schon das erste Problem. Weder die Kommunikation mit dem Außenfühler noch mit der Aufputzdose funktionierte. Telefonat mit der Hotline, Gerät eingeschickt, neuen Bausatz bekommen. Dieses Gerät funkte zwar, doch die Temperaturanzeige wich völlig von der realen Temperatur ab. Wieder Hotline,
wieder Gerät per Post zurück. Das ist der bisherige Stand.

Noch etwas zum Aufbau meines Kellers. Haus von 1958, keine Außendämmung, direkter Erdkontakt, keine Türen. Auf der einen Seite habe ich ein nicht benötigtes Fenster (unter einer Veranda) zugemauert. Dort sitzt jetzt ein 150mm Rohrlüfter von Maico (320qm3/h). Der pustet schon mal ganz gut rein. Auf der Gegenseite in der Waschküche muss ich noch einen Lüfter installieren, der wieder herauspustet. Doch auch jetzt schon, wegen uralter undichter Gitterfenster, merkt man die Luftverbesserung, wenn man morgens oder abends passend lüftet. Man muss halt die Wetterwerte manuell vergleichen.

Minti hat gesagt…

Heute morgen war ich mal wieder kurz im Keller, nach dem rechten zu sehen, und was muss ich feststellen? Eine von den zwei FS20-Schaltsteckdosen hat es verpeilt, den letzten Funkbefehl umzusetzen: Die LES20 steht auf Status "Lüften" und die Schaltsteckdose vor dem Lüfter ist trotzdem aus. Super. Das ganze FS20-System in meinem Keller steht kurz vor dem Rauswurf. Ich denke schon über Alternativen nach.

Dirk hat gesagt…

So, am Samstag kam endlich der 3. Bausatz von ELV. Gestern gleich mal zusammengebaut, fast schon routinemässig. Das Gerät funktioniert nun einwandfrei und hat den Lüfter auch schon richtig was tun lassen.
Was mir aufgefallen ist. Durch das viele Lüften ist die Luftfeuchtigkeit an sich immer noch bei 70% (ich habe in den letzten Tagen manuell gelüftet und die Feuchtigkeit nach unten gedrückt), aber durch 2 Grad kühler liegt die absolute Feuchte jetzt bei 9.6. Hochgerechnet auf 18 Grad wären das etwa 60% relative Feuchte. Und das ist auch mein angestrebter Wert. Ich denke, dass die Temperatur wieder steigt, sobald das Gerät nicht mehr so oft lüften muss.
Bisher bin ich mit dem Gerät zufrieden. Die Funkverbindung sollte wegen sehr kurzer Wege ja keine Probleme bereiten.

Minti hat gesagt…

Viel Glück mit dem neuen Gerät. Grundsätzlich finde ich das Teil auch gut, es sind halt ein paar kleinere Details, die mich stören. Mal sehen, vielleicht wird es davon irgendwann eine zweite Version geben.

Seitdem die sommerlichen Temperaturen vorbei sind und man Nachts wieder die Fenster schließen muss, ist unsere Kellerluftfeuchte nun von ca 14g/m³ bei 24°C auf ca 10g/m³ bei 17°C gesunken. Welche Rückschlüsse kann man dadurch wohl auf den Ursprung der hohen Luftfeuchtigkeit ziehen? Ich meine, wenn die Luftfeuchte doch stark sonnenscheinabhängig ist, sind vielleicht gar nicht Boden und Wände das Hauptübel, sondern eher die Zugluftdichtigkeit von Fenstern und Türen?

Dirk hat gesagt…

Bei mir gab es im Winter nie Probleme mit der Feuchtigkeit, nur im Sommer. Die alten Blechgitterfenster lassen sowieso
Luft rein und raus. Daher liegt es meiner Meinung nach in meinem Keller allein an der sommerlichen feuchten Luft. Die Lüftung plus neue dichte Fenster demnächst
sollten das Problem lösen. Dazu kann ich aber erst nächstes Jahr etwas sagen.

Bei Dir bleibt die relative Luftfeuchtigkeit ja gleich, nämlich bei ca. 65%. Aber warum ist es im Keller im Sommer so warm? Meiner hat gerade mal 18%, ok, keine Dämmung, direkter Erdkontakt, halt altes Haus.

Minti hat gesagt…

Wenn es der FS20LES chronisch zu feucht ist, lüftet sie eben wann immer es geht. Dabei wird auch im Sommer gerne mal wärmere Außenluft reingezogen, hauptsache absolut trockener. Dann wird es im Keller eben auch wärmer, als bei passiver Lüftung.

Flo hat gesagt…

Hallo,

ich beschäftige mich zur Zeit auch mit der FS20 LES und habe Probleme.

z.B.:
Die absolute Luftfeuchte außen ist geringer als die innen und es wird in Mode 1 im Automatikbetrieb kein oder erst nach einer langen Zeit der Befehl zum Lüften gegeben (Messwerte befinden sich innerhalb der Luftfeuchte- und Temperaturgrenzen)

Was genau ist die Intervallzeit und wie oft werden die Messwerte aktualisiert?

Minti hat gesagt…

Ehrlich gesagt, bin ich gerade zu faul, um aufzustehen und in der Bedienungsanleitung genau nachzulesen, aber soweit ich mich erinnere gilt folgendes: Der Funk-Sensor für die Außenwerte sendet nur ca. alle 10min die aktuellen Messwerte. Die kleinste einstellbare Intervallzeit liegt bei ca. 40min. Die maximale Einschaltdauer bezogen auf die Intervalldauer liegt bei ca. 20min. D.h. selbst wenn die Lüftungsbedinungen ideal wären, könnte die FES20 den Lüfter nicht durchgehend einschalten, sondern maximal nur über die halbe Dauer des Betrachtungszeitraums. Weil ich das selbst für nicht ausreichend hielt, habe ich bei meiner Installation aus genau diesem Grund zusätzlich den Lüfter mit einer Nachlaufsteuerung (20min Nachlaufzeit) ausgestattet, d.h. der Lüfter kann jetzt 100% der Intervallzeit (40min) durchlaufen, aber auch nicht vor Ablauf von 20min durch die FES ausgeschaltet werden, falls es mal regnen sollte. Für mich okay.

Was die Genauigkeit der Intervallmessung angeht: Wir haben 2010. Da ist ein Mikrocontroller drin. Selbst ohne Quarzoszillator dürften wohl kaum mehr als 10sec Gangabweichung pro Tag/Woche/Monat möglich sein (frei aus der Hüfte und nach Bauchgefühl geschätzt - nagelt mich also bitte nicht darauf fest). Ist da nicht auch eine Digitaluhr eingebaut? Da lässt sich die Gangabweichung doch beobachten. Ich halte die Möglichkeit als Fehlerursache aber für getrost vernachlässigbar, da ohne ausreichend genaue Zeitmessung das komplette FS20-System nicht funktionieren würde. Die meisten FS20-Empfänger legen sich doch regelmäßig schlafen, um die Batterien zu schonen. Daher auch die ganze aufwendige Rumsynchronisiererei.

Dirk hat gesagt…

Hallo,

die FS20LES hat noch einen Bug, den ich an ELV gemeldet habe. Ein "Update" dazu gibt es noch nicht.
Im Temperaturbereich unter 0 Grad verschiebt sich
die Kommaanzeige um eine Stelle, wohl wegen des
Minuszeichens.

Ach ja, ich habe jetzt auch dichte Fenster im Keller,
so dass nicht dadurch ständig gelüftet wird. Allerdings
stört mich noch der Trockner, der tagsüber läuft, die
feuchte Luft nach draußen abgibt und frische von
außen ansaugt. Damit hole ich mir im Sommer wieder
viel Feuchtigkeit in den Keller. Habt ihr eine Idee
dazu?

--
Dirk

Minti hat gesagt…

Ich nehme an, es ist ein Abluftkondenstrockner gemeint, der über einen Schlauch die feuchte Abluft direkt nach draußen ins Freue pustet? Kann man nicht vielleicht auch noch einen zweiten Schlauch anschließen, um die Zuluft gezielter führen zu können?

Flo hat gesagt…

Danke für die Antwort...

Die Technikabteilung von ELV ha t mir folgendes gesendet:

"Bei der FS20 LES sind generell zwei Zeiten zu unterscheiden:

1.) Luftausgleichszeit (40 min)

2.) Intervallzeit (40 min bis 300 min)


...Wenn also die abs. Feuchte aßen geringer ist als drinnen, wird durch die FS20 LES ein Luftaustausch ermöglicht.
Die Zeitdauer dieses Luftaustauschs wird durch die Einschaltdauer bestimmt.

Nachdem ein Luftaustausch stattgefunden hat, beginnt die Luftausgleichszeit (40 min).
In dieser Zeit wird dem belüfteten Raum die Zeit gegeben, Feuchtigkeit die z.B. in den Wänden sitzt, an die vorhin
eingelassene trockene Außenluft abzugeben. Nach den 40 Minuten wird wieder der Vergleich zwischen der abs. Feuchte außen
zu der abs. Feuchte innen gestellt.
Wenn nun die Bedingung, abs. Feuchte außen ist geringer als die abs. Feuchte innen wieder stimmt, dann leitet die FS20
LES den nächsten Luftaustausch ein, der von einer erneuten Luftausgleichszeit von 40 Minuten gefolgt wird.

Dieses wiederholt sich nun solange, bis die Bedingung abs. Feuchte außen ist geringer als die abs. Feuchte innen nicht
mehr stimmt. Erst dann, weil keine Belüftung nötig ist, legt die FS20 LES eine Beobachtungspause in der Länge der
Intervallzeit ein.
Nach dieser Beobachtungspause (Intervallzeit) erfolgt der nächste Vergleich, und es wird wieder entschieden, ob belüftet
wird oder nicht.

Minti hat gesagt…

stimmt, kann ich bestätigen. Steht ja auch so in der Bedienungsanleitung.

Meine Nachlaufschaltung unterbindet eben diese Zwangspause von 20min und ermöglich so, dass der sehr klein dimensionierte Ventilator rechnerisch mindestens einen vollen Luftwechsel des Kellerraumes bewältigen kann.

Polesny hat gesagt…

Hallo, sehr interessante Erfahrungen! Danke an alle!
Ich plane gerade die Kellertrocknung in 2 Häusern. Meine Überlegungen:
1. Die Strategie "Trocknen durch Lüften" geht nur dann, wenn der "Wassernachschub" aus dem Boden nicht zu groß ist. Den kann man messen, indem man gut lüftet, alle Fenster schließt und dann den Anstieg der relativen Feuchte misst. Ist der Feuchtezuwachs im Keller absolut kleiner als etwa 0,5 Liter / Stunde, hat man eine Chance.
2. Die Luftwechselrate sollte möglich hoch sein. Unterdimensionieren der Ventilatoren spart wenig, sowohl bei Investitions- als auch Betriebskosten.
3. In einem verwinkelten Keller muss man Zu- und Abluft in Rohren zu strömungstechnisch günstigen Punkten führen. In einer "Schachtel" genügt einblasen links unten vorne und Absaugen rechts oben hinten (also raumdiagonal).
4. Im Sommer kommt die Feuchtigkeit überwiegend durch "typische Sommerluft" von außen. Ist die absolute Feuchtigkeit außen größer als ca. 9 g/m3 muss man einen Bautrockner zwischenschalten, der die Zuluft vor dem Einblasen vortrocknet. Sonst kommt man zu selten zum Lüften, die Erdfeuchte wird nicht abgeführt und der Keller mieft. Da diese Trockner realistisch nicht mehr als 10 Liter / 24 Stunden rasuholen, muss die Luftwechselrate entsprechend gedrosselt werden.
5. Im Winter sollte man einen Wärmetauscher zwischenschalten, sonst wird der Keller zu kalt und daher auch bei relativ geringer Feuchtezufuhr aus der Erde rasch zu feucht. Auch hier ist die Luftwechselrate entsprechend der Durchsatzfähigkeit des Luft-Luft-Wärmetauschers zu trocknen.
Jetzt meine Fragen: Ich finde FS20LES von der Funktion genau passend und äußerst preiswert. Sind die Fehler bei der Synchronisation inzwischen behoben? Gibt es eine Variante mit Anschluss externer Fühler über Kabel? Gibt es eine Möglichkeit, Relaisschalter zu steuern? Wer ist der kompetenteste Ansprechpartner für FS20LES an der Hotline?
Habt Ihr Alternativen gefunden?
Danke für Hinweise!
Polesny

Minti hat gesagt…

Der Plan klingt ja ziemlich gut ausgearbeitet und strukturiert, aber die FS20LES kann eben nur das was sie kann und so wie sie es macht. Über ein Softwareupdate müsste ich mich schon wundern. Geht das überhaupt? Das ginge ja aus der Ferne auch nur für Bastler mit passendem Programmiergerät.

Meine favorisierte Lösung zur Umsetzung war eigentlich eine SPS/PLC mit industriellen Sensoren/Aktoren, LAN-Anbindung und eigenem Programm, aber das kostet deutlich mehr an Geld und vor allem Zeit bis es stabil läuft. Leider duldet ein feuchter Keller vom realistischen Standpunkt aus betrachtet eigentlich keinen Aufschub. Da passt die FS20LES-Lösung schon wie die Faust aufs Auge: kostet wenig und funktioniert sofort - mehr oder weniger. Ein Provisorium geschaffen für die Ewigkeit.

Dirk hat gesagt…

Hallo,

eine Frage stellt sich mir im Moment:

Die Temperatur in meinem Keller ist an
verschiedenen Stellen sehr
unterschiedlich. Z.B. höhere Temperatur im Heizungskeller in Deckennähe. Oder tiefere Temperatur in Wand/Bodennähe im Einmachkeller. Ist dann die absolute Feuchtigkeit trotzdem überall annähernd gleich? Die relative Feuchte müsste ja schon unterschiedlich sein. Oder wie verhält sich das Ganze? Wo wäre dann die geringste absolute Feuchte?

--
Dirk

Minti hat gesagt…

Hmm,... eine interessante Frage. Liest vielleicht ein Physiker mit, der hier spontan die richtige Antwort geben könnte?

Prinzipiell kann ja warme Luft absolut mehr Feuchtigkeit transportieren, aber innerhalb eines geschlossenen Systems (Raum) gilt vermutlich zunächst, dass überall der gleiche Atmosphärische Druck herrscht - was nach dem alten Gay-Lussac sicherlich eine Folgerung bezüglich der Dichteverteilung im Raum zulässt, wobei hier doch sowieso wieder gilt, dass die Schwerkraft dafür sorge trägt, dass die Raumlauft geringerer Dichte nach oben steigt oder mit anderen Worten ausgedrückt: Erstens habe ich das Gefühl, ganz dicht an der Antwort zu sein, aber ich komme gerade nicht darauf. Und zweitens bin ich mir ziemlich sicher, dass die Messgenauigkeit für Deine Belüftungszwecke völlig ausreichend sein dürfte, wenn Du Deinen Thermometer einfach in die Mitte stellst.

Polesny hat gesagt…

Hallo Dirk, eine Luftschichtung (warme Luft oben, kalte unten) ist typisch in Kellern, wenn einerseits Boden und Wände kalt sind (schlechte Isolierung, tief im Erdreich) andererseits Wärmequellen da sind, z.B. eine Heizung oder die Kellerdecke, wenn der Fussboden der Wohnung drüber schlecht isoliert ist. Da warme Luft mehr Feuchte aufnehmen kann, ist dann oben die Feuchtigkeit absolut höber wie unten. Der Druck ist überall gleich. Bei einer solchen Luftschichtung ist die relative Feuchtigkeit (die üblichen Messinstrumente und Sensoren messen nur diese relative Feuchtigkeit) überall etwa gleich, aber oben an der Decke ist es wärmer und hat absolut höhere Feuchte, unten ist es kühler und absolut trockener.
Zum Entfeuchten ist diese Situation an sich günstig, man kann relativ einfach mit einem Zentralrohr (15 cm Durchmesser) und (je nach Kellergröße und Grundriss) 2-3 Absaugstutzen und einem Ventilator die feuchte Luft absaugen und nach außen blasen....aber!!!
Man darf nur absolut trockenere Luft wieder hereinlassen! Also müssen die Fenster vollkommen dicht sein und eine Steuerung z.B. FS20LES muss die absolute Feuchte draußen und drinnen messen und vergleichen und den Ventilator nur dann einschalten, wenn die Luft außen trockener ist! (Sonst rinnt im Sommer das Kondenswasser von den Wänden!)Die Aussenluft ist, wenn sie trocken genug zum Lüften ist, in unseren Breiten dann meistens kälter, als die Kellerluft. Man kann sie daher auch von oben zuführen, sie sinkt von selber nach unten.
Andere Frage: Hat jemand eine (ähnlich preiswerte) Alternative zu FS20 entdeckt? Mir gefällt diese Lösung nicht, obwohl funktional sehr gut, weil die Steuerungseinheit zwar sehr preiswert ist, aber die Funksensoren und Funkschalter entsprechend teuerer sind und auch - wie die Berichte zeigen - ziemlich instabil.
Gruß Polesny

Anonym hat gesagt…

Hi,
ich habe mir auch das FS20 LES gekauft. Eine Frage, auf dem Display wird ein Fenster angezeigt. Heisst das, dass nun gelüftet werden sollte?

Ich frage, weil ich den LES im Verdacht habe, nicht richtig zu senden. Aussen ist es viel trockener als innen, innen die Luftfeuchte zu hoch und dennoch wird nur ganz selten ein Signal an den Lüfter geschickt.

BG Jolo

Minti hat gesagt…

@Polesny: Ich wäre auch noch immer für jede Nennung von Alternativen zur FS20 LES dankbar.

@Anonym: Meines Wissens bedeutet das Fenster-Symbol im Display tatsächlich nur dass prinzipiell gelüftet werden darf und bleibt sowohl während der aktiven Phase (Lüfter an) als auch während der Zwangspause (Lüfter aus) im Display sichtbar.

Dirk hat gesagt…

Hallo Jolo,

ich meine auch, dass das Fenster immer dann angezeigt wird, wenn die absolute Luftfeuchtigkeit außen kleiner als innen ist, also gelüftet werden kann. Hat aber nichts mit dem Lüfter an/aus zu tun.

Was Du evtl. mal checken solltest ist die Funkverbindung zum Lüfter. Stell mal auf manuellen Modus um und schalte per manuell den Lüfter aus oder an.

--
Dirk

Dirk hat gesagt…

Im Moment habe ich ein neues Problem. Die Außentemperatur bleibt nach wenigen Tagen auf einem festen Wert stehen. Scheinbar holt er sich dann keinen aktuellen Wert mehr. Daher wird dann falsch gelüftet oder auch gar nicht mehr, je nach Wert halt.

Wenn ich mit "SYN" neu syncronisiere,
klappt alles wieder ohne Probleme. Ein Fehler wird nicht angezeigt. Batterien
sind neu. Die Entfernung zum Temp.-Sensor gerade mal 2,50 m.

Ich habe erst mal Kontakt mit ELV aufgenommen, mal sehen, was die sagen...

Minti hat gesagt…

Hallo Dirk,

das ist doch genau das Problem von dem ich am 7.August 2009 hier in den Kommentaren schrieb. Willkommen im Club. Ich bin gespannt darauf, zu erfahren, was ELV dazu für einen Kommentar geben wird.

Dirk hat gesagt…

Hallo Minti,
habe ich schon gar nicht mehr daran gedacht, dass das schon mal hier ein Thema war. Ich habe entsprechende Auszüge gleich an ELV gemailt und nachgefragt, ob dieser "Bug" bekannt ist. Mal sehen, wie
die Antwort ausfällt.

Denn so macht die Einsendung der Ware nach ELV und der evtl. Austausch keinen Sinn.

Ich habe zum Testen das FS20LES mal direkt an die Außenwandinnenseite gehängt. Jetzt ist zwischen den beiden Geräten nur noch diese Außenwand und 2 m Luft. Das sollte an sich ja reichen, um Funkprobleme auszuschließen.

Ach ja, was mache ich mit meiner Ölheizung, dessen Verbrenner ja auch die Luft aus dem Keller zieht und evtl. feuchte Luft von außen nachströmen lässt?

Dirk hat gesagt…

Am Samstag kam von ELV ein neuer S300TH und ein neuer FS20LES zurück. Gleich mal angeschlossen. Geht auch alles soweit. Aber der interne Feuchtigkeitssensor
der FS20LES arbeitet nicht korrekt. Ich habe 4 Geräte im Keller direkt nebeneinander gestellt (S300TH, FS20LES, einfache Wetterstation digital, analoge Luftfeuchtigkleitsuhr). Alle Geräte zeigen eine Feuchte von 77%-80% an. Nur die FS20LES liegt bei utopischen 44%, und das in meinem Keller. Geht morgen also wieder raus an ELV. Mal sehen, ob die nächste Lieferung besser ist.

ELV ist da zumindest ein sehr guter Laden. Retourepakete sind problemlos und werden schnell bearbeitet.

Sollte das doch nichts werden, werde ich mich nach einer anderen Lösung umschauen. Doch die teure LogiDry?

Minti hat gesagt…

LogiDry? Das klingt doch interessant.

Minti hat gesagt…

Okay, die LogiDry-Steuerung gefällt mir tatsächlich, aber der Anschaffungspreis allein für die Steuerung (mit Display) und zwei Temperatur-/Luftfeuchte-Sensoren an 5m Kabel liegt bei Netto 616,- Euro - Angebotsstand heute. Für meine komplette FS20LES-Installation inkl. Steuerung, Sensoren, Klappen, Lüfter und Nachlaufrelais habe ich etwa die Hälfte bezahlt. Hier scheint sich ein Klassenunterschied im Preis niederzuschlagen.

Alex hat gesagt…

Hallo Minti,

wäre das nicht eine Alternative?
Ab Sommer und für unter € 200,-
Zweistufiger Kleinraumventilator mit elektrischem Innenverschluss und Feuchte-Vollautomatik, DN 100

http://www.maico-ventilatoren.com/index.php?id=p39708&L=7

Gruß
Alex

Minti hat gesagt…

Nö, das wäre nichts. Die "Feuchte-Vollautomatik" misst doch auch wieder nur die Innenfeuchtigkeit, lässt aber die Außenluftfeuchte unberücksichtigt. Daher ja auch der ganze Aufwand.

Dirk hat gesagt…

So, ich wollte nur kurz berichten, dass ELV mir ein neues Gerät zugeschickt hat. War nach 4 Tagen da. Jetzt auch als Fertiggerät, ich brauchte nichts dazuzahlen, feiner und schneller Service. Jetzt scheint wieder alles zu funktionieren.

Nur der Luftdurchsatz stimmt noch nicht. Der Maico Lüfter mit 320m3/h schiebt zwar viel Luft in den Keller, doch seit den neuen Fenstern muss der Überdruck schon durch die Trockner bzw. Kellertür nach draußen gehe. Ich will auf der anderen Kellerseite noch einen
Lüfter zur Absaugung installieren.

Minti hat gesagt…

Hallo Dirk, vielleicht rüstest Du einfach ein Fenster mit einem elektrischen Fensterantrieb/Elektrokettenantrieb aus, so dass ein Fenster beim autom. Lüften auf Kipp gestellt wird.

Hat es eigentlich einen besonderen Grund, dass Du die Frischluft in den Keller reindrückst, anstatt mit der Standardlösung die muffige Luft aus dem Keller rauszudrücken?

Dirk hat gesagt…

Sind diese Fensterantriebe einfach zu installieren? Könnte ich ja mit den FS20 Aufputzdose schalten, oder? Was kostet so was?

Auf der einen Kellerseite (Waschkeller) wäre es etwas umständlicher gewesen, eine Entlüftung einzubauen. So habe ich auf der gegenüberliegenden Hausseite ein altes Fenster, welches unter meiner Veranda liegt, zugemauert und gleich ein 150er Rohr mit eingeputzt. Und dort muss ich ja reinblasen...

Minti hat gesagt…

Die Kettenantriebe, welche mir spontan einfielen, werden einfach auf Fensterrahmen und -flügel geschraubt. Such doch mal bei eBay nach Kettenantrieb, da wirst Du schon fündig. Habe reihenweise welche für 140,- Euro gesehen, aber auch schon welche ab 75,- Euro. Ich würde zu der 230V-Version greifen, dann brauchst Du kein separates Netzteil zur Spannungsversorgung. Die Antriebe haben eine Schalteingang, über den der Antrieb gesteuert wird. Den könntest Du auch über einen FS20-Schaltaktor ansteuern oder aber einfach parallel zu Deinem Lüfter schalten, dann ginge das Fenster immer autom. beim Einschalten des Lüfters mit auf.

Anonym hat gesagt…

Ziemlich guter Blog, werde hier ofters mal vorbei schauen. Unter Lesezeichen gespeichert...

Polesny hat gesagt…

Zu FS20: Bei diesem Preis kann das vermutlich nur ein Fernost-Produkt sein. Allein ein qualitativ hochwertiger Feuchtesensor kostet schon so viel, wie das ganze System! Die (ziemlich komplexe) Logik ist in einem ASIC-Chip "eingebrannt", der deutsche Vertriebsweg hat erfahrungsgemäß wenig Chancen, Fehlerkorrekturen oder Änderungen beim Lieferanten durchzusetzen.
Wer es preiswerter will, als die Lösungen im 500.- € Bereich, muss Standard-Industriesteuerungen programmieren können. Das kann ich leider nicht.
Hat jemand eine Lösung gefunden?
Ich habs mit analogen Logikschaltungen versucht, aber die Berechnung der absoluten Feuchte ist nicht trivial.
Hat jemand mehr Erfolg gehabt?
Zur elektrischen Fensteröffnung:
Qualitätsprodukte um 200.- €, Schnäppchen unter 100.- € mit 230 V Motor, kann direkt oder über Aktor oder Relais geschaltet werden (genau anschauen, manche werden über Taster bedient und vertragen keine Dauerspannung auf dem Schalteingang!)
Polesny

Minti hat gesagt…

Ich lese mich gerade in die Open Source Software FHEM ein (http://www.koeniglich.de/fhem/fhem.html). Auf PC-Basis kann man hiermit neben anderen Aufgaben der Gebäudeautomatisierung z.B. auch unser Kellertrockenlüftungsproblem mit FS20-Komponenten recht elegant angehen - ein 24x7-laufender PC vorausgesetzt. Ich beabsichtige damit, mittelfristig meine FS20LES zu ersetzen, da die PC-gestützte Version mehr Freiheiten und Kontrollmöglichkeiten verspricht. Allein die Visualisierung der Temperatur- und Luftfeuchtemesswerte in Form von Graphen per Webinterface ist ein sehr großer Pluspunkt. Das Protokollieren von Sensormessdaten und Graphen zeichnen funktioniert übrigens mit FHEM "out of the box"!

Die benötigte Hardware zur Steuerung von Lüfter und Entfeuchter ist für ca 100,- Euro zu bekommen:

2x Conrad S555TH (868MHz Temperatur-und Feuchte Funksensor, Batteriebetrieben, wetterfest): Stück 5,- Euro !!!

2x Funkschaltsteckdose FS20ST: Stück ca. 20,- Euro

1x USB-Funkschnittstelle CUL868 von busware.de: ca. 50,- Euro mit Plastikgehäuse und 3m USB-Kabel

Die Funksensoren - praktischerweise innen und außen aufgestellt - funken alle drei Minuten ihre Messwerte. Über das CUL868 kann der FHEM-Server diese Messwerte lesen, speichern und darstellen. Darüber hinaus erlaubt FHEM quasi grenzenlose Skripterweiterungen zur Steuerung von z.B. den beiden FS20-Schaltsteckdosen.

Beispielcode (in Perl)für die Umrechnung von rel. Luftfeuchte auf abs. Luftfeuchte findet sich in der zugehörigen Mailingliste fhem-users.

Wenn ich das mal am laufen habe sollte, schreibe ich auch gerne mal einen neuen Blogeintrag.

Polesny hat gesagt…

Ja, Minti, das ist ein gangbarer Weg - wenn man sowieso seinen PC auf Dauerbetrieb laufen lässt, hat der Ansatz viele Vorteile. Allerdings muss man programmieren können...
Ich warne allerdings vor billigen Feuchtesensoren. Gute Sensoren arbeiten kapazitiv, die brauchen daher eine spezielle Ansteuerung mit Hochfrequenz und einen Wandler, der die variable Kapazität des Sensors in z.B. eine proportionale Spannung umsetzt. Das gibt es als kompletten Baustein incl. Temperaturfühler bei Conrad z.b. HYTE-ANA-1736 Best. Nr. 180835-62 um 36,95 EUR das Stück.
Warum überhaupt Funk? Es gibt doch sicher Standard-Bausteine, die das analoge Sensorsignal auf digital wandeln und über USB dem PC-Programm zur Verfügung stellen? Eine Kabelverbindung ist betriebssicher - siehe die Erfahrungen der Freunde mit FS20! Ebenso kann man die Versorgungsspannung des Sensors aus der USB-Schnittstelle holen und spart sich dann die Batterie im Sensor samt lästiger Wartung und Austausch!
Bin gespannt auf den Erfahrungsbericht!

Minti hat gesagt…

In der Theorie gibt es sicherlich viele bessere Möglichkeiten, insbesondere gibt es eine schier unüberschaubare Zahl explizit geeigneter industrieller Fühler, Steuerungen etc., aber für den Privatmann sind wie in meinem Fall die limitierenden Faktoren oft das verfügbare Budget und die Entwicklungszeit, bis es wenigstens in Grundzügen funktioniert. Dadurch scheiden viele potentielle Lösungen schnell aus. Hier kann das FS20-System punkten, es ist nämlich auch genau so billig wie simpel (und schnell zu beziehen und in Betrieb zu nehmen), während industrielle Lösungen in erster Linie mindestens genau so teuer wie toll sind.

In Kombination mit dem freien Automatisierungsserver FHEM potenziert sich der Nutzen der FS20-Komponenten, allein schon durch die Abhandlung der obligatorischen Punkte Userinterface, Konfiguration, Parametrierung, Langzeitbeobachtung, Funktionskontrolle, Einbindung in übergeordnete Systeme, Anbindung systemfremder Komponenten und Alarmüberwachung (inkl. Batteriealarm).

Wer ernsthaft überlegt, nackte Industriesensoren per ADC-Wandler und USB-Schnittstellen selbst zusammenzubasteln, für den dürften m.E. auch kleine Programmieraufgaben keine Hürde darstellen, zumal FHEM auch ohne "echte Programmierung" mit den eingebauten Kommandos einen recht großen Funktionsumfang besitzt.

Es muss übrigens kein ganzer PC für FHEM sein, eine alte Fritzbox oder andere hackbare Hardware mit Embedded Linux (NSLU, Dockstar) oder auch der explizit für solche Lösungen gedachte Sheeva-Plug (ca 120€) sind geeignet.

Doppelt Sinn macht FHEM, wenn man bereits die ELV Funkheizkörperthermostate verwendet und noch keine geeignete Komfortzentrale dafür hat.

Was die Qualität von Billigstsensoren für Temperatur und Luftfeuchte angeht, bin ich zwar kein Experte, habe aber durchaus eine Meinung was deren Eignung für den Zweck angeht: Mehr als ausreichend. Wenn ich wunderschöne Graphen sehe, mit Tageshöchst und -tiefsttemperaturen und dem entsprechenden Verlauf der Luftfeuchte, dann müssen die Sensoren doch funktionieren. Für die simple Steuerungsaufgabe genügt ja eigentlich auch ein mäßig genauer Vergleich zweier ebenso mäßig genauen Messwerte. Man möchte mich bitte eines besseren belehren, falls mir hier ein Denkfehler unterlaufen sein sollte, wenn ich behaupte es würde genügen zu Lüften, wenn es draußen geschätzt trockener als drinnen vermutet feucht ist.

Polesny hat gesagt…

Alles richtig, bloß ein Hinweis:
Die Genauigkeit der Messung ist schon wichtig, nämlich dann, wenn der Temperaturunterschied klein ist (Übergangszeit) und im Sommer.
Gute Sensoren haben bereits einen Messfehler von +- 3%. Billige liegen oft um die 10% und mehr "daneben". Legt man sich auf die sichere Seite, und lüftet nicht, wenn die absoluten Feuchtewerte zu nahe beinander sind, dann kann es zu längeren "Lüftungspausen" kommen, und der Keller wird unnötigerweise wieder feucht und muffig. Auch versäumt man bei leicht niedrigerer Außenfeuchte die "Trocknungschance". Rechnet man diese Hysterese nicht, und ist die tatsächliche absolute Feuchte außen größer, aber die Lüftung wird wegen Messfehlers trotzdem eingeschaltet, holt man sich jede Menge Aussenfeuchte in den Keller. Die absolute Feuchte schwankt im Sommer stark, sie ist bei Regenguss oder Nebel sehr hoch. Wenn dann die Automatik irrtümlich (z.B. wegen eines beschlagenen Aussensensors) lüftet, rinnt das Kondenswasser von den (kalten) Kellerwänden.

Minti hat gesagt…

@Polesny: Er scheint sich in der Thematik gut auszukennen. Tausche gerne Ideen, Anregungen, Fragen und Antworten aus. Bei Interesse bitte einfach eine Mail an minti42 at gmx dot de schicken.

Polesny hat gesagt…

Liebe Kellerlüfter,
hier kommt endlich die preiswerte, pragmatische und intelligente Lösung zur Kellertrocknung!
Nach intensivem Studium, Angebote einholen etc. gibt es für unseren Keller (200 m2) folgende Lösungen:
- Profisystem vom Profi.....20.000.- €
- Profisystem Doityourself ..10.000.- €
- Preiswertere Technik, die aber nicht funktioniert:
ein paar Hunderter, ein Haufen verplemperter Freizeit, jede Menge Frust, und ein nasser Keller
- Intelligent selbst Lüften..30.- €
Resultat: der Keller ist trocken
(Das funktioniert aber nur, wenn der Feuchtigkeitsnachschub aus Kellerboden und Wänden relativ niedrig ist, einen massiv nassen Keller kriegt man nicht ohne Außenisolierung und sehr hohe Stromkosten trocken)

Die "Intelligente Lösung" geht so:
- gekauft Thermo-Hygrometer innen und außen TFA 30.5013 bei amazon um 26,10 € (großes Display, sehr gute Genauigkeit, bestes Preis/Leistungsverhältnis)
- das Display obere Hälfte überklebt mit grün-transparenter Folie "Außen", untere Hälfte mit orange-transparenter Folie "Keller"
- das Gerät außen wettergeschützt neben einem gut zugänglichen
Kellerfenster montiert, Draht zum Messfühler durchs Fenster gefädelt und Sensor im Keller montiert
- "Gebrauchsanweisung" (siehe Datei) und "Messdiagramm" neben dem Messgerät aufgehängt, ein grünes Holzspießchen (Schaschlik-Spieß oder Mikado) und ein oranges Holzspießchen an einer Schnur am Messdiagramm befestigt
- Hausbewohner zusammengerufen, alles erklärt, am Beispiel ausprobieren lassen, dann gemeinsam gemessen und mit den Stäbchen entsprechend Gebrauchsanweisung den "Lüftungsbefehl" ermittelt
- auch die weniger Cleveren haben das sofort kapiert, großes Aha-Erlebnis:
"Jetzt wissen wir endlich, wieso wir im Sommer immer falsch gelüftet haben!"
- Begeisterung ausgenutzt, intelligent Pärchen gebildet (ausfallsicheres Doppelsystem), jedes Zweierteam übernimmt einen Wochentag, Auftrag für diesen Tag: Beim "Aus dem Haus Gehen" aufs Messgerät schauen, Lage grob einschätzen (Gewitter im Anzug? Frostgefahr? Stabile Lage?), Stäbchennehmen, "Lüftungsanweisung"decodieren: Gekreuzte Stäbchen: "Alle Kellerfenster zu!"
Stäbchen nebeneinander: "Kellerfenster auf!"
- Es funktioniert!
(Werden sehen, wie nachhaltig! Wenn die Disziplin nachlässt, den "10.000.- € Knüppel" auspacken! Eskalation: "Macht doch Euren Scheiss alleine für 20.000.- €")

P.S. Die Datei mit der Gebrauchanweisung gibt es gegen freiwillige Spende an die "Kinder von Tschernobyl" von mir per e-mail! gert@gerthenning.eu

Gruß an alle Technik-Freaks
Polesny

Minti hat gesagt…

Hallo Polesny,

Dein Vorschlag klingt auch nach einem gangbaren Ansatz, wenn auch für meinen Geschmack zugegebenermaßen nicht ausreichend technologielastig genug.

Danke auch für den Tipp mit dem Doppel-Thermo-/Hygrometer mit abgesetzen Kabelfühler.

Bei Gratiszusendung der Datei an minti42 at gmx dot de verzeihe ich auch gerne die kleine Spitze mit dem Spendenaufruf im Zusammenhang mit meiner letzten Anschaffung (http://blog.dexheimer-inside.de/2010/11/18000-watt.html)*G

Anonym hat gesagt…

Hallo Leute,

ich habe mir auch ein FS20LES zugelegt und plane die Kellerlüftung. Zur Zeit mache ich noch manuell die Fenster auf. Kann mir einer erklären auf was ich genau bei einem elektrischen Fensteröffner achten muß, damit ich diesen mit der Steuerung des FS20LES bedienen kann ? Bei den Fensteröffnern steht immer "Steuerung über Jalousieschalter" aber der FS20 kann lt. Bedienungsanleitung nur Funksteckdosen bedienen ! Was brauche ich genau ??? Bitte helft mir bevor ich einen Fehlkauf tätige

DANKE EUCH

Polesny hat gesagt…

Hallo alle,
das Problem Kellerbelüftung beschäftigt mich seit 2 Jahren. Zur jüngsten Frage in diesem Forum:
Ventilatoren kann man, wenn man sich für FS20 entschieden hat, über Funk-Aktivatoren steuern. Aber, Achtung, der Ventilator muss eine automatische Jalousiesteuerung haben, sonst bläst bei ausgeschaltetem Ventilator der Wind unerwünschte, feuchte Luft in den Keller!
Die automatische Steuerung von elektrischen Fensteröffnern (wir haben Zach C20) ist schwierig, man braucht eine Steuerung, die das Signal vom FS20LES über Zeitschaltrelais in die Betriebsspannungen "AUF" und "ZU" für den Motor im Fensteröffner umsetzt. Zusätzlich muss ja sichergestellt werden, dass diese beiden Betriebsspannungen nicht gleichzeitig anliegen, sonst geht der Motor kaputt. Außerdem will man ja eine manuelle Steuerung auch noch zusätzlich haben. Wenn es völlig "idiotensicher" sein soll, dann wird da schnell eine ziemlich komplexe Schaltung draus. Mit Selberbasteln wird das schwierig, und ein Fachmann kann das zwar problemlos machen, aber das wird teuer.
Fazit: Mit FS20LES würde ich (wenn überhaupt! siehe die vielen negativen Erfahrungen!) nur eine Ventilatoren ansteuern. Macht die Fensteröffnung zusätzlich rein manuell, mit mechanisch verriegelndem Jalousienschalter "AUF und ZU", eventuell unterstützt durch eine "Empfehlung vom FS20" mit roter und grüner Anzeihelampe !

Polesny

Minti hat gesagt…

Hallo,

das scheinen mir sinnvolle Überlegungen zu sein. Dazu kann ich auch noch zwei Dinge ergänzen:

1. Mein Setup funktioniert relativ gut mit einem Ventilator (mit integrierten thermo-elektrisch betätigten Lamellenvorhang) der Luft hinaus saugt und einen am gegenüberliegenden Fenster montierten Lufteinlass, der ebenfalls mit einem thermo-elektrisch betätigten Lamellenvorhang ausgestattet ist. Da bleibt die elektrische Installation an einem Funk-Aktor überschaubar einfach, da beide Geräte einfach parallel angeschlossen werden.

2. Wer keine Lust auf Funk-Lösungen verspürt, dem könnte vielleicht die kabelgebundene Lösung von Zila Elektronik gefallen: http://www.zila.de/index.php/de/lueftungssteuerungen/eks-13.html

Polesny hat gesagt…

Kommentar zu Minti:
Hallo Minti,
bei kleinem Keller ist die Lösung mit Lufteinlass und Jalousiesteuerung auf der einen und (strömungstechnisch günstig angeordnetem) Ventilator auf der anderen Seite eine einfache und sehr pfiffige Lösung! Bei unserem 800 m3 Keller brauchen wir 2 größere Ventilatoren und drei elektromechanisch geöffnete Fenster. Solche Klappfenster haben natürlich wesentlich mehr Luftdurchsatz, als eine Lüftungsjalousie.
ZILA kann ich von der Papierform her voll bestätigen, ist auch unser Produkt der Wahl für die Enthalpiesteuerung in der zweite Stufe. Das ist natürlich funktional und preislich eine vollkommen andere Liga, wie FS20LES !!!Derzeit steuern wir nur in der Übergangszeit (zwischen 8 ° und 16 °) automatisch mit einem Außenhygrostaten. Sommer und Winter bleiben die Fenster zu und werden nur manuell nach Messung von Feuchte / Temp innen und außen und manuellem Ablesen der absoluten Feuchten anhand einer Grafik gesteuert.
Erfahrung: Man braucht einen sehr gutwilligen, am besten mit Taschengeld bezahlten, verantwortlichen "Lüftungswart". Auf freiwilliger Basis funktionierte das in unserer WEG überhaupt nicht!
Polesny

Dirk hat gesagt…

Da die FS20 sowieso noch einen Bug
bei tieferen Temperaturen hat, würde
ich eine Kabelvariante vorziehen. Was kostet den die Zila-Lösung mit ihren
Einzelkomponenten? Preise finde ich auf
der Homepage nicht.

Minti hat gesagt…

Keine Ahnung, mach doch mal eine Preisanfrage.

Polesny hat gesagt…

Die KCS 10 mit Sensoren lag vor 1,5 Jahren bei etwa 1000.- €