So wollte sich der tapfere Kabelmann schon nach einer halben Stunde wieder auf des Weges machen, um eilig den nächsten Kunden heimzusuchen. Vorher konnte er es jedoch wieder nicht lassen, die Hotline seines Auftraggebers anzurufen und die Dame am Telefon zu beschimpfen, dass sie ihm deutlich zu wenige Arbeitsstunden aufschreiben würden, dafür dass sie ihn immer so lange in der Leitung hängen lassen oder sowas in der Art. Schön war das jedenfalls nicht und der Papa macht sich nun ernsthafte Sorgen über die Nerven vom tapferen Kabelmann, weil er ihn - obwohl er ihn fachlich für eine Nulpe hält - eigentlich ganz sympathisch fand und es sehr bedauernswert findet, dass ein junger Mann schon nach eineinhalb Monaten Kabelzusammentüdeln innerlich völlig ausgebrannt zu sein scheint, zu viele Zigaretten raucht und nach Luft schnappen muss.
Und Jetzt? Ende gut, alles gut? Nach nur zwei Kapiteln schon?
Keine Sorge, ich habe noch nicht fertig. Im nächsten Teil versuchen wir dann, die restlichen Stolpersteine selbst zu finden und die ganzen neuen Kästchen ordentlich mit dem vorhandenen Netzwerk zu verheiraten. Das hat Potential für eine Fortsetzung, aber vorher werde ich noch schnell unseren Vorrat an Snickers auffüllen - für den Fall dass es mal wieder länger dauern sollte...
[Kapitel Eins lesen]


1 Kommentare:
Das mit dem Kabelmodem war damals in der Klappacher auf ein Krampf. Der Kabeljunge war aber ein kompetenter Informatikstudent, der nach 3h Getüddel die verschiedenen TV-Kabelweichen im Haus so kombiniert hatte, dass wir eine ordentlich "Dämpfung" (nicht zu viel und nicht zu wenig) bei uns in der Wohnung hatten. Er hat sogar noch gratis Teile gesponsert, die er aus dem Lager geklaut hatte ;-)
Eigentlich wär das nicht sein Job - aber unter uns Informatikern ...
Es geht also auch gut - aber ein Kabelmodems anzuschließen scheint generell schwieriger zu sein als ein DSL-Modem.
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