Leider ist der Zustand der alten Dielen nach erneuter gründlicher Inaugenscheinnahme definitiv nicht mehr gut genug, um sie doch noch aufzuarbeiten. Also Fertigparkett. (Achtung, dieser Satz kein Verb!) Zuvor ist allerdings noch einiges an Vorarbeit erforderlich: Dielenboden entknarzen, zerwurmte Dielenbretter austauschen, Fugen abdichten, grundieren, Ausgleichsmasse gießen usw. Aber dazu mehr im nächsten Post.
Dort wo früher mal ein Spültisch in der Ecke stand, hat es uns gleich kalt erwischt. Fast zwei Quadratmeter Dielenboden mussten wir ersetzen. Zuviel Wurm, zu wenig Holz (Ratio holz:wurm<1). Gut dass ich noch ein paar Dielenbretter auf Reserve im Schuppen hatte. Ich wusste immer, dass sie nochmal für irgendetwas gut sein würden. Nochmal vielen Dank an mein Bruderherz für Deinen Einsatz und den großen Dielenflicken.
Damit die Ausgleichsmasse beim Gießen nicht zwischen den Fugen verschwindet, haben wir etwa sechs Kartuschen Acryl reingepumpt. Wenn jetzt noch was durchsickert, kann ich auch nur noch mit den Achseln zucken. Wir werden sehen.

2 Kommentare:
Warum gießt Ihr Flüssigausgleichmasse? Das zerbröselt doch wahrscheinlich im Laufe der Zeit auf dem elastischen Untergrund. Ist da eine Schüttung nicht eher angebracht? Oder wird das dann zu hoch?
Ja, Du hast vermutlich recht. Wahrscheinlich zerbröselt das irgendwann. Hoffentlich nach uns.
Das ganze ist natürlich ein Kompromiss. Mit einer Schüttung kämen wir deutlich zu hoch. Am liebsten hätte ich ja einfach die Dielen komplett erneuert, aber das Parkett war nun schon gekauft, das ganze muss schnell gehen, wir scheuen die Unmenge an Dreck und die Gefahr, noch mehr morsche Balken zu entdecken, von denen wir eigentlich gar nichts wissen wollten.
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