Irgendwann ist mal Schluss. Ewig wollten wir uns das Elektrogestrüpp im Obergeschoss auch nicht ansehen und Putz musste schließlich auch mal an die Wand, weil das ja sonst mit der Tapete nichts wird... Da gab es nur einen Ausweg: Jetzt oder nie. Also haben wir mal mal eben die Elektro-Schose in die Reihe gebracht und verputzt, solange die Ausgleichsmasse noch am aushärteten war: Erst die Kabel festnageln, dann die groben Fehlstellen zuwerfen, dann nochmal Gipsputz um anschließend mit Flächenspachtel den bestmöglichen Übergang zu spachteln, dass die Wand wieder wie aus einem Stück ausschaut - zwangsläufig ein Kompromiss. Zwischendurch haben wir schon mit dem Verlegen des Parketts begonnen, Brüstungskanäle montiert und tapeziert. Informatiker sprechen dabei von Interleaving: Dabei wechselt man immer schön von einer Tätigkeit zur nächsten, um Warte- und Trockungszeiten besser zu nutzen: Das heißt quasi-parallel den Estrich trocknen lassen, die Elektrik vertüdeln, das Parkett verlegen, einen Extra-Lichtschalter setzen, die Wand verputzen, Tapezieren, weiter Parkett legen, Kabelkanäle anschrauben und ein bisschen Farbe durch die Schablone stupsen, damit es nachher auch schön anzusehen ist. Falls genügend Helfer zur Hand sind, geht das natürlich auch gleichzeitig. Es spielten mein Nachbar Nadim an der Kelle, Vatti an der Tapetenrolle,
und die nächsten zwei – man sieht ein Ende von Anfang
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Wo ich gestern den Putz in den kleinen Raum, zur Straße raus, abgeschlagen
habe habe ich wieder was entdeckt. Dort muss sich mal eine Eingangstür
befunden ...
Vor 4 Tagen


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