Dexheimer Inside

Irgendwo zwischen Renovieren und Kernsanieren

Das Blog über Familiengründung und Leben im Altbau, Erfolge und Mißerfolge beim angewandten Heimwerken aus Sicht eines Informatikers.

Dienstag, 30. Juni 2009

Der letzte Ritt auf der Hummel

Wie das so mit der Euphorie ist, bin ich voll des Tatendranges, Rad und Equipment für die Strecke zu optimieren. Am liebsten würde ich sofort ein neues Trekking-Rad mit allem Pipapo anschaffen,... Aber nur weil man mal drei Tage mit dem Rad gefahren ist, gleich ein Neues anzuschaffen, macht wohl wenig Sinn. Zweifelos sinnvoll erscheint es mir dagegen, ein paar kleinere Veränderungen an dem bereits vorhandenen MTB vorzunehmen. Allen voran mussten zunächst die Stollenreifen einem Paar Semi-Slicks (Schwalbe Marathon Supreme 26x2") mit drastisch niedrigeren Rollwiderstand bei deutlich geringeren Reifendruck (3bar) weichen. Der MTB-typische Sound der hart aufgepumpten (5bar) Stollenbereifung auf Asphalt klang auf Dauer ohnehin eher nervig - als ob man auf einer wildgewordenen Hummel reiten würde...

Montag, 29. Juni 2009

Ich glaub, mein Wurz blüht!

Hauswurz, Steinwurz, Dachwurz oder wie auch immer man das Zeug nennen mag, das wir zur krönenden Zierde unserer Torpfosten bestimmt haben: Es wächst und gedeiht und erfreut uns jetzt mit seiner ersten Blüte!

Das rote Gemüse ist wohl von der Sorte Sempervivum arachnoideum - ein Spinnweb-Hauswurz mit weißer spinnwebartiger Behaarung. Bei dem Grünen bin ich mir nicht ganz sicher - vielleicht Sempervivum globiferum oder Sempervivum tectorum? Jedenfalls vermehren sich die Dinger wie die Gremlins - kaum werden sie nass, ploppt es kleine Kügelchen, die dann durch die Gegend kugeln und wenig weiter wieder anwachsen. Daran kann ich mich garnicht sattsehen. Am liebsten würde ich davor sitzen bleiben und zusehen. Hat das vielleicht jemand auf Video - im Zeitraffer?

Freitag, 26. Juni 2009

Mentale Projektion

Ähem,.. beim Verein wirds ja manchmal etwas später und so war es etwa eine halbe Stunde nach Mitternacht, als ich realisieren musste, dass meiner einer ja überhaupt kein Licht am Rad und noch 9km zu fahren hatte. In der Stadt war ja alles hell erleuchtet, aber auf dem kurzen Stück durch den Wald natürlich zappenduster.

Ich fühlte mich da ganz stark an eine Szene aus Crocodile Dundee erinnert, in der Sue und Dundee irgendwo nachts im australischen Busch zusammen mit einem befreundeten Aborigine am Lagerfeuer sitzen. Als dieser sich verabschiedet und eilig in der Dunkelheit verschwindet, fragt sie: "Wie findet er eigentlich seinen Weg in der Dunkelheit?". Daraufhin Dundee: "Er *denkt* sich seinen Weg!" gefolgt von einem hölzernen *clonk* und lautem Fluchen des Aborigines aus dem Off.

Okay, die Bäume habe ich alle verfehlt, aber als unmittelbare Konsequenz musste für 4,60€ eine Fahrradhalterung für meine geliebte LED-Lenser V² Taschenlampe von Zweibrüder an den Lenker. Als Positionsleuchte hinten dient jetzt ein "Red Beetle" von Knog (14€).

Donnerstag, 25. Juni 2009

Selbsterfüllende Prophezeiung?

Als ob ich es nicht geahnt hätte: Musste ich doch neulich mit ansehen, wie unser jüngster Spross voller Elan und als ob es nichts Selbstverständlicheres auf der Welt gäbe, ein angelutschtes Gummibärchen an meine Lautsprecher im Wohnzimmer drückt...

Wer hat Ihr das beigebracht?

Mittwoch, 24. Juni 2009

Einmal Torpedo und zurück

Nur weil mein Lieblingskollege meinte, er wäre mit seinem 24-Gang-Mountainbike bestimmt schneller unterwegs als ich mit meinem etwas betagteren aber durchaus bewährten 28"-Herrenrad mit patentierter Sachs Torpedo Dreigang-Schaltnabe, mit dem mich schon mein alter Herr vor 30 Jahren auf dem Kindersitz durch die Gegend fuhr, habe ich testweise auf einen etwas sportlicheren Drahtesel umgesattelt. Im Schuppen hing ja noch mein gutes Mountainbike aus unbeschwerteren Tagen, das die Jahre aber gut überstanden hat. Zugegeben, ich habe den subjektiven Eindruck, damit wirklich schneller auf der Strecke unterwegs zu sein. Vielleicht mag auch das auf Asphaltwegen laut surrende Stollenprofil mit Schuld an diesem Eindruck haben, aber insgesamt rollt es definitiv deutlich leichter dahin. Eigentlich prima, bis auf diese eine Sache:

Mir ist da mal eben ein Pedal abgefallen - also zumindest fast.

Nach nur halber Strecke mit dem 13 Jahre alten MTB begann mein rechter Fuß merkwürdig im Scheibenwischertakt zu wedeln. Ein kurzer technischer Halt brachte Aufschluss über die Ursache: Ein Pedal hatte sich schon zur Hälfte aus der Kurbel geschraubt. Das ist nicht gut, aber wozu hat man Werkzeug in der Satteltasche? Dachte ich jedenfalls. Stattdessen fand sich jedoch zu meinem eigenen Erstaunen nur ein zweiter Satz Pedale und natürlich - Murphy lässt grüßen - kein Werkzeug. Glücklicherweise lies sich das Pedal eben noch so mit der Hand raus und auch wieder gerade in das jetzt leicht rausgenudelte Gewinde rein schrauben.

Dienstag, 23. Juni 2009

Step-Aerobic für Sportmuffel und Heimwerker

Step-Aerobic - so habe ich mir kürzlich erklären lassen - bewirkt neben dem Aufbau der Muskulatur in Beinen und Po auch eine Stärkung des gesamten Herz-Kreislauf-Systems, bringt also Kondition und nebenbei Rythmusgefühl. Dafür braucht man nur passende Musik, einen Stapel kleiner Bänke, eine Scharr Gleichgesinnter mitsamt Vorturner und einen Ausweis für den Fitness-Club.

Ich frage mich ganz ehrlich, woher die Leute heutzutage Zeit und Geld nehmen, um neben all der Arbeit noch ins Fitnessstudio zu gehen? Wozu auch? Das kann man doch auch ganz locker und völlig umsonst daheim in der Küche haben:

Wir haben da auch so einen kleinen Küchentritt. Der macht mich völlig fertig. Letztes Wochenende zum Beispiel hat meinem Po und Beinen bestimmt nicht geschadet:

1. Übung: Mit beiden Füßen auf den Tritt stellen, die Arme nach oben nehmen und bitte einmal die Dunstabzugshaube demontieren, den Abluftkanal von den Oberschränken heben, wieder runtersteigen und die Sachen auf den Boden legen.

2. Übung: Viermal hintereinander rauf auf den Tritt und die Türen der Oberschränke abnehmen.

3. Übung: Jetzt immer abwechselnd mit dem rechten und dem linken Bein zuerst zwanzig mal in schneller Folge rauf auf den Tritt, alle vier Oberschränke komplett ausräumen und das ganze Geschirr auf dem Esstisch deponieren.

optional 3a) kurze Kniebeuge, um Glasbruch vom Boden aufzukehren.

4. Übung: Rauf auf den Tritt und alle Einlegeböden herausnehmen.

(Wer jetzt schon keine Puste mehr hat, einfach auf allen Vieren weiterüben)

5. Übung: Vier mal rauf auf den Tritt, alle Oberschränke abhängen und auf dem Boden absetzen (dazu die Arme wieder runter nehmen).

6. Übung: Jetzt zwischendurch zum Auflockern das Loch für die Durchreiche nacharbeiten. (Ich weiß bis heute nicht, wieso ich auf jeder Seite unterschiedliche Höhen habe und eine Seite nicht im Wasser ist. Ich muss besoffen gewesen sein.)

7. Übung: Den Tritt nach Belieben umsetzen und die vier Oberschränke wieder aufhängen, ausrichten, verschrauben, neue Eckblende anbringen, Einlegeböden einlegen, Oberschränke einräumen, Türen einklicken, Abluftkanal wieder oben drauf legen und Dunstabzugshaube wieder zusammenbauen.

Zum Schluss Arme und Beine lockern oder alternativ einfach auf der Couch zusammenbrechen.

Naja, Sport ist Mord, aber das Ergebnis war die Mühe wert. Ich sage nur: Abschlussleisten angebracht, Eckblenden gezaubert, Durchreiche vergrößert, Oberschränke ausgerichtet und endlich verschraubt.


Montag, 22. Juni 2009

Gemeinsame Sache mit dem Inneren Schweinehund

Aus gegebenen Anlass haben mein Schweinehund und ich den gemeinsamen Entschluss gefasst, zum Zwecke der körperlichen Ertüchtigung ab sofort mit dem Rad zur Arbeit zu fahren - zumindest solange das Wetter mitspielt. Die Strecke von 17km durch Stadt, Land und Wald stellt eigentlich keine große Herausforderung dar. So habe ich bereits die ersten Tage voll der Euphorie mein Trainingsprogramm absolviert und kann jetzt nach Überwindung der ersten organisatorischen Hürden (geeignete Fahrradbekleidung, ein frisches Hemd & Deo im Büro etc) die ersten Erfolge genießen: War ich sonst morgens immer ein wenig tranig, bin ich nun hellwach, aber dafür fix und fertig. Immerhin halten mich die Schmerzen in den Beinen davon ab, am Schreibtisch einzuschlafen und der Hohn der Kollegen ist mir ohnehin gewiss.

Mittwoch, 17. Juni 2009

Babyabsturzsicherungsprovisorium

Die Leute werden das sicherlich wissen, eine Matratze gehört nicht hinters Bett, sondern in das Bett. Richtig so. Außerdem hat sich unser Laufender Meter eine Leselampe ans Bett gewünscht. Da musste ich wohl nachziehen. Also flux die einfach gefaltete Matratze, die provisorisch als Babyabsturzsicherung diente, ausgebaut und einen Nachttisch für die Leselampe gezimmert. Sobald ich die Fensterlaibung instandgesetzt habe, wird auch noch eine Verkleidung für den Heizkörper nachgeliefert - versprochen.




Dienstag, 16. Juni 2009

Die Hundertfünfzig-Euro-Sockelleiste

Ich habe sie nicht vergessen! Das letzte Stück der etwas teurer geratenen Sockelleiste in Edelstahloptik hat Ihren Platz unter der Küchenzeile gefunden...

Erst standen die letzten zwei Meter ein Jahr im Kinderzimmer hinter dem Parkett-Stapel und dann ein Jahr hinter der Küchentür an die Wand angelehnt. Und jetzt habe ich auch schon die letzten drei Ecken passend gemacht und meine Frau liebt mich wieder ein Stückchen mehr - oder?

Das ist ein Gefühl, als ob man gerade unerwartet fünfzig Euro in der letzten Kaffeetasse ganz hinten im Schrank oder noch besser im Wintermantel vom Dachboden gefunden hat.

Montag, 15. Juni 2009

Alles Gute aus Beton

Weil man seit dem Einbau der Isolierfenster zwischen Anbau und Haupthaus unters Dach blicken konnte, dachte ich mir, betonieren wir uns heute mal eine Fensterbank. Schließlich fehlten da gut 10cm, um den Dachanschluss wieder sinnvoll herstellen zu können. Zwei Eimer C25-Beton, diverse Füllungen aus der Sandkastenspielzeuggießkanne zum Nachwässern und eine Nacht später konnte sich das Ergebnis schon sehen lassen. Jetzt fehlt nur noch ein gescheites Wetterblech und eine neue Außenfensterlaibung und dann wären es nur noch vier Restbaustellen zu schließen, die der Fenstereinbau im OG aufgerissen hat.



...to be continued...

Donnerstag, 4. Juni 2009

Kapitulation in der Küche

Müssen Spülmaschinen eigentlich immer gerade dann ihren Dienst einstellen, wenn man für das Wochenende Gäste geladen hat?

Vielleicht fühlte sich die gute alte Bosch, die bestimmt schon ihre 10 Jahre auf dem Buckel hatte, einfach nur ein wenig vernachlässigt und wollte unsere Aufmerksamkeit erregen. Sie trotzte schon eine ganze Weile: der Türgriff abgebrochen, das Türscharnier ausgenudelt, die Dichtung für die Spülmittelkammer verloren, Rost und fehlende Rollen an den Körben, insgesamt zu laut, zu durstig und spülen wollte sie auch nur noch widerwillig - vom Energieverbrauch ganz zu schweigen. Zuletzt hatte sie uns - vermutlich aus lauter Trotz - eine kleine Pfütze in die Küche gemacht. Pech für die Bosch, dass aus unserer Sicht das Maß längst voll, die Nerven blank und der Faden endgültig gerissen war, weshalb wir ohne Zögern die Treue kündigten und kurzerhand eine Neue kauften. Wo kämen wir da hin, wenn wir uns auch noch die Spülmaschine auf den Nasen herumtanzen ließen. Glücklicherweise ist das mit Haushaltsgeräten moralisch völlig unbedenklich - mit Kindern geht das ja so leider nicht, aber das ist ein anderes Thema...

Also Freitag Abend noch schnell die neue Maschine vom Händler abgeholt, die Alte raus, die Neue rein, die Front gewechselt. Sitzt, passt, wackelt und hat Luft. Was soll ich sagen? Die Neue spült wie der Teufel und ist dabei so unglaublich sparsam im Wasser- und Energieverbrauch, dass sich die Anschaffung schon nach circa 14 Jahren amortisiert haben wird.

Apropos teuflisch: Wie verdorben muss die Welt eigentlich sein, dass man quasi ein und dasselbe Gerät - zumindest von der praktischen Seite betrachtet aus derselben funktionalen Äquivalenzklasse - über nicht weniger als vier Vertriebswege beziehen kann? Da laufen beispielsweise bei der BSH GmbH Geräte vom Band, die - vereinfacht dargestellt - zum Schluss immer abwechselnd einen Bosch- oder einen Siemens-Aufkleber aufgedrückt bekommen. Und weil das nicht genug ist, teilen sich die Wege in jedem Vertriebshaus nochmals in separate Vetriebswege: Exklusiv für den Fachhandel und Standard für den Rest. Wozu der Fachhandel einen exklusiven Vertrieb mit exklusiven Gerätetypen braucht, hat sich mir noch nicht erschlossen, aber die praktischen Auswirkungen sind mir aufgefallen: Erstens braucht man zum Preisvergleich anstatt eines Kataloges vier, und zweitens bekommt man sogar im Elektrogroßhandel nur Geräte, die man auch ihm Mediamarkt kaufen könnte, nicht aber die, welche in Tante Emmas Staubsauger-und-Reumadecken-Lädchen um die Ecke zwar mit Aufpreis aber dafür exklusiv im Schaufenster verstauben? Oder anders ausgedrückt: Ein Modell, zwei Marken, vier Typnummern. Ist das so eine Art privatwirtschaftlicher Protektionismus für Dieter Bürgy aka Lochfrass-Dieter und Konsorten?

Wir haben uns dann doch zugunsten eines Siemens Exklusiv-Modells vom Fachhändler entschieden, weil der a) vom Siemens-Vertreter bestochen und einen Preisvorteil gegenüber dem baugleichen Bosch-Gerät weitergeben konnte und b) termingerecht liefern konnte.

Das kann man jetzt gut finden - muss man aber nicht unbedingt.

Mittwoch, 3. Juni 2009

Fellmeteorit

Wir saßen gerade in der Küche beim Essen, als es draußen im Hof einen lauten Schlag tat. Ich eilte sogleich nach draußen und suchte instinktiv nach umgestürzten Bäumen, Fahrrädern, Fußbällen, toten Tauben und was die Leute eben sonst noch alles arglos über den Zaun werfen. Ich dachte kurz über die Möglichkeit eines Meteoriteneinschlags nach, verwarf die Idee jedoch wieder, als ich gerade noch im Augenwinkel sah, wie sich Butz auf einer Spur von Krümeln verdächtig aus der Szene schlich - irgendwie geduckt.

Krümel? Bei näherer Betrachtung erkannte ich unser teilatomisiertes Vordach wieder. Ein Blick nach oben bestätigte meine Annahme, denn dort fehlte ein gutes Stück von der Eindeckung aus Wellkunststoff. Den Blick zurück auf unser Hofpflaster gesenkt sah ich dann auch die ganzen Splitterteile, die im größeren Umkreis den Hof übersähten.

Ich kombiniere: Butz hatte vermutlich einen misslungenen Versuch unternommen, vom Dach unseres Anbaus auf das tiefergelegene Vordach überzusetzen, um von dort den weiteren Abstieg über Fensterbank und Gartentisch vorzunehmen. Dummerweise war die Eindeckung des Vordachs schon deutlich überaltert, sichtlich vergilbt, spröde und einer derartigen Beanspruchung definitiv nicht mehr gewachsen ist. Auf jede Aktion folgt eine Reaktion - in diesem Fall ein glatter Durchbruch.

Naja, jetzt müssen wir die Instandsetzung des Vordachs eben im Zeitplan vorziehen. Hauptsache Butz' Knochen sind noch ganz. Sein Appetit scheint jedenfalls ungebrochen.

Dienstag, 2. Juni 2009

Die Geschichte vom tapferen Breitbandkabelmann - Zweites Kapitel

Die Mama hatte gerade das Essen gekocht, als es draußen an der Tür klingelte. Es war der freundlich grüßende Kabelmann, der heute erneut in die Tiefen des Gewölbekellers absteigen und ein neues Breitbandkabelmodem ausprobieren wollte. Diesmal aber eines ohne Wurm, denn in dem anderen müsse wohl einer drin gewesen sein, so meinte der Kabelmann sinngemäß. Damit hat er wohl recht behalten, denn am neuen Modem leuchteten sogleich alle Lämpchen im schönsten grün, und das ist normalerweise ein gutes Zeichen.

So wollte sich der tapfere Kabelmann schon nach einer halben Stunde wieder auf des Weges machen, um eilig den nächsten Kunden heimzusuchen. Vorher konnte er es jedoch wieder nicht lassen, die Hotline seines Auftraggebers anzurufen und die Dame am Telefon zu beschimpfen, dass sie ihm deutlich zu wenige Arbeitsstunden aufschreiben würden, dafür dass sie ihn immer so lange in der Leitung hängen lassen oder sowas in der Art. Schön war das jedenfalls nicht und der Papa macht sich nun ernsthafte Sorgen über die Nerven vom tapferen Kabelmann, weil er ihn - obwohl er ihn fachlich für eine Nulpe hält - eigentlich ganz sympathisch fand und es sehr bedauernswert findet, dass ein junger Mann schon nach eineinhalb Monaten Kabelzusammentüdeln innerlich völlig ausgebrannt zu sein scheint, zu viele Zigaretten raucht und nach Luft schnappen muss.

Und Jetzt? Ende gut, alles gut? Nach nur zwei Kapiteln schon?

Keine Sorge, ich habe noch nicht fertig. Im nächsten Teil versuchen wir dann, die restlichen Stolpersteine selbst zu finden und die ganzen neuen Kästchen ordentlich mit dem vorhandenen Netzwerk zu verheiraten. Das hat Potential für eine Fortsetzung, aber vorher werde ich noch schnell unseren Vorrat an Snickers auffüllen - für den Fall dass es mal wieder länger dauern sollte...

[Kapitel Eins lesen]