Dexheimer Inside

Irgendwo zwischen Renovieren und Kernsanieren

Das Blog über Familiengründung und Leben im Altbau, Erfolge und Mißerfolge beim angewandten Heimwerken aus Sicht eines Informatikers.

Donnerstag, 30. Juli 2009

Feindbild Tofu

Um es gleich vorwegzunehmen: "Tofu geht garnicht" im Sinne von "Kommt mir nicht auf den Grill" meinten 50% der an der großen Tofumfrage Teilnehmenden. 20% konstatierten mit dem Statement "Egal" ihre Gleichgültigkeit. Nur 15% ließen sich zu der mutigen Aussage hinreißen "Tofu ist toll", was streng genommen einem anonymen Outing gleichkommt. Die übrigen 15% hatten von Tofu noch nie gehört: "Tofu? Was ist das denn?". Beruhigenderweise hat wirklich niemand (0%) erklärt, sich ein Leben ohne Tofu überhaupt nicht vorstellen zu können. Mit anderen Worten: Wenn das Zeug nicht wirklich jemandem fehlt, dann ist es doch eigentlich überflüssig, oder?

Insgesamt wurden im Rahmen dieser bis weit über die Bundesgebietsgrenzen hinaus - quasi weltweit - durchgeführten Umfrage ganze 20 Stimmen abgegeben. Wobei ich der Fairness halber zugeben muss, selbst zweimal geklickt zu haben...

In diesem Sinne: Ich danke allen Lesern, die teilgenommen haben - insbesondere den 8 Lesern, die in meinem Sinne abgestimmt und damit die vorgegebene Linie untermauert haben!


Dienstag, 28. Juli 2009

Happy Radfahren!

Das Netzfundstück der Woche zum Thema "Auch Trinken will gelernt sein". Wer sich bis heute immer wieder fragte, wie eigentlich Radprofis während der Fahrt Flüssigkeit zu sich nehmen, findet auf HowtoDoThings.com eine wirklich lesenswerte Anleitung aus der fabelhaften Welt der Automatisierten Übersetzungen.

Mein persönlicher Favourit ist die Textzeile:
4. Ziehen Sie die Brustwarze der Flasche mit den Zähnen.


Montag, 27. Juli 2009

Neue URL - Neues Glück

Ab sofort sollte dieses Blog unter der Adresse blog.dexheimer-inside.de im Netz zu finden sein, also sobald es auch der letzte DNS gerafft hat. Wurde ja auch langsam mal Zeit für eine eigene Domain.

Donnerstag, 23. Juli 2009

Die Große Tofumfrage

Ab sofort läuft die große Meinungsumfrage zum Thema Tofu-Würstchen. Einfach rechts auswählen und abstimmen. Bitte jeder nur einmal klicken.

Edit:
Die Umfrage ist seit dem 30.7.2009 beendet. Die Ergebnisse finden sich hier.

Mittwoch, 22. Juli 2009

Die perfekte Symbiose

Wenn Höchstleistungen gefordert werden, müssen Mensch und Maschine eine perfekte Symbiose bilden, Rad und Esel eins werden. Der Esel wird zum Hirsch und der Schwarze Blitz verschmilzt mit seiner Rennmaschine zu einer Einheit aus Muskeln und Drahtseilen, Muskelkater und Materialermüdung. Der taube Daumen mutiert zum Kettenwerfer und Schweiß schmiert die Kette. Soweit die Theorie. In der Praxis sind wir zumindest schon mental verschmolzen, begünstigt durch leichte Taubheitsgefühle in Daumen und Fingern und anderen Körperteilen, von denen ich schon länger keine Rückmeldung mehr bekommen habe.

Symbiotisch ist unser Verhältnis allein schon durch das gegenseitige Pflegen und Treten geworden: Ich trete in die Pedale, und das Rad brescht gehorsam vorwärts durch jedemenge Dreck, den ich anschließend wieder aus allen Ritzeln und Lagern rauspule, gebe ein bisschen Öl nach und das Rad dankt es mir mit akkurater Befehlsumsetzung. Wenn man sich bloß nicht immer so bücken müsste, um was am Rad zu machen oder zu tun. Ein Montageständer wäre schön, aber welches von den zahlreichen Angeboten am Markt taugt denn was? Sind die überhaupt das viele Geld wert? Kann man sowas nicht selbst bauen? Vielleicht aus ein paar Reststücken Holz und anderen Brocken, die gerade zur Hand sind? Am besten noch kompatibel mit meinem Schraubstock?

Montag, 20. Juli 2009

Funkentfeuchter

Da war ja noch unser Luftentfeuchter vom ersten Kellertrockenlegungsversuch übrig geblieben, der schon seit geraumer Zeit auf sein Comback als Teil unserer "intelligenten" Kellerbelüftung wartete. Man erinnere sich: die jetzige Steuerung lüftet immer nur dann, wenn es draußen absolut trockener ist als drinnen. Zusätzlich ist eine Funktion vorgesehen, bei Überschreitung eines Maximalwertes für die Luftfeuchtigkeit auch einen elektrischen Luftentfeuchter einzuschalten, wenn nach obiger Regel gerade nicht gelüftet werden darf. Leider habe ich feststellen müssen, dass es zumindest in der Baumarktklasse unter 200,- Euro praktisch keine Luftentfeuchter zu geben scheint, die sich einfach so an einem externen Hygrostaten bzw. einer Funkschaltsteckdose betreiben ließen. Alle mir bekannten Geräte verfügen nämlich selbst schon über soviel eingebaute Intelligenz, dass sie nach Wegfall und Wiederkehr der Netzspannung den vorherigen Betriebsmodus weder merken noch fortsetzen. Unser Luftentfeuchter war auch so einer - hergestellt für die BAHAG AG Mannheim. Eigentlich ist das ja eine Art von Sicherheitsfunktion für den Fall eines Stromausfalles. Nichts anderes macht aber auch eine Funkschaltsteckdose aus dem FS20-System - Netzspannung kappen, Netzspannung wieder anlegen. Auf die Art könnte man das Gerät im besten Fall genau einmal ausschalten. Blöd.

Ich hatte schon überlegt, dem Gerät vielleicht einen zweiten Mikrocontroller zu spendieren, der nach dem Einschalten der Netzspannung automatisch die drei Tastendrücke simuliert, um den Trockner auch softwaremäßig "einzuschalten" und das richtige Programm einzulegen. Aber die Idee schien mir irgendwie nicht so doll.

Die jetzige Lösung ist deutlich pragmatischer, einfacher, flexibler und vor allem vollständig reversibel: Ich habe einfach die Stromschiene für Kältekompressor, Magnetventil und Ventilator auf der Steuerplatine aufgetrennt und dort einen externen FS20-Funkschalter eingeschleift. So kann ich den Trockner ganz normal an die Steckdose hängen, das Wunschprogramm Extratrocken wählen und der eingebaute Mikrocontroller "denkt" weiterhin, er könne schalten und walten wie er wolle. Kann er so natürlich nicht, denn die Oberhand hat der externe Funkschalter, der erst auf Kommando von der übergeordneten Steuerung (Fs20 LES) den Saft für Kompressor und Ventilator freigibt. Das Ganze kann natürlich nur unter der Prämisse funktionieren, dass die eingebaute "Intelligenz" des Luftentfeuchters ausreichend gering ist, und keine Timeouts oder ähnliche Prozeduren kennt, die mir einen Strich durch die Rechnung machen könnten. Aber davon meine ich, kann man bei einem Gerät dieser Kategorie getrost ausgehen.




Steuerplatine mit Netzteil, Mikrocontroller, 4x Printrelais für Kompressor-, Magnetventil- und zweistufige Ventilatorsteuerung, Anschlüsse für Temperatur- und Feuchtefühler, Bedienpanel und Schwimmerschalter für den Wassertank.


Stromschiene (Leiterbahn) zwischen Einspeisung und den Relais aufgetrennt, Kabel angelötet.



Kabel zu ext. Funkschalter mit sep. Speisung geführt. Fertig (Bild oben).

Mittwoch, 15. Juli 2009

Magnesiumhörnchen

Ein gribbelnder Daumen sollte nicht zur Gewohnheit werden. Also habe ich mich nach ergonomischen Fahrradgriffen erkundigt: Sehr schnell wird man bei der Firma Ergon fündig. Nicht so schnell gelingt dort allerdings die Produktauswahl. Die haben da nämlich ganz sicher einen Marketingexperten am Start. So werden Ergon-Griffe für drei Marktsegmente angeboten: All Mountain, Performance Comfort und Pro Racing. Orthogonal dazu stehen je nach Zählweise vier bis sechs Produktserien: GC, GP, GR, GX, GA und GE, die es zum Teil ohne Hörnchen (GP1, GX1, GA1 und GE1), mit kurzen Hörnchen (GX2, GR2 und GC2) oder mit langen Hörnchen (GX3, GC3) gibt. Die Modelle im Pro Racing Segment sind durchgehend in Leichtbauweise gehalten (GX1 Leichtbau, GX2 Leichtbau, GX3 Leichtbau, GP1 Leichtbau und GR2 Leichtbau) - kosten natürlich auch mehr. Wem dies aber nicht genügt, greift noch tiefer in die Tasche und bekommt Carbonhörnchen (nur GX2 Leichtbau Carbon und GR2 Leichtbau Carbon). Während die Modelle der GX-Serie zwar durchgehend mehr kosten, aber nur in einer Einheitsgröße erhältlich sind, hat man in den restlichen Serien (also GC, GP, GR, GA und GE) jeweils zwei verschiedene Größen (Gxy-S oder Gxy-L) zur Auswahl. Optional sind je nach Griff verschiedene Varianten erhätllich: Black, Team Edition, Standard oder GripShift- bzw. Rohloff/Nexus-kompatibel.

Zusammenfassend stehen neben der zur jeweiligen Fahrradschaltung passenden Variante eigentlich nur verschiedene Hand- (S,L,Uni) und Horngrößen (1,2,3) sowie verschiedene Materialien (Carbon, Magnesium, GFK oder forged Aluminium) zur Auswahl.

Alu hätte es zwar für mich aus rein rationalen Erwägungen heraus auch getan, aber irgendwie hatten die A-Hörnchen in Größe 2 der GR-Serie gefühlsmäßig die bessere Passform als die B-Hörnchen der GC-Serie, weshalb ich unfreiwillig doch in der Magnesiumkategorie gelandet bin. Das hat zwar nach deren Logik noch nichts mit "Leichtbau" zu tun, muss ich aber auch nicht unbedingt verstehen. Wenigstens kann ich nun während der Fahrt guten Gewissens in die Hörnchen beißen - Magnesium soll ja gut gegen Muskelkater sein.

Donnerstag, 2. Juli 2009

Ubiquitous Computing

Der Schwarze Blitz - wie ihn die Spötter seit neuestem wegen seiner engen schwarzen Sportgewänder nennen - hat jetzt einen Bordcomputer am Lenker und deshalb ständig die traurige Wahrheit vor Augen, dass er nur einen müden 21er Schnitt auf der Strecke schafft. Aber das ist ja nur die halbe Wahrheit, denn ich werde täglich besser. Computer können so deprimierend wirken. Vielleicht könnte man zur Erheiterung irgendwie ein Linux drauf installieren?

Mittwoch, 1. Juli 2009

Tiefentladung

Kaum lasse ich mal ein paar Tage das Auto stehen und fahre mit dem Rad zur Arbeit, muss prompt beim letzten Abstellen des Autos die Kofferraumklappe nicht richtig ins Schloss gefallen sein und die Kofferraumfunzel nudelt fröhlich die Autobatterie komplett leer...
5 Watt * 4 Tage = 480Wh
=> 40Ah bei 12V
Die Batterie hat aber nur 34Ah - irgendwie bloeD.

Sehr zu empfehlen: Batterieladegerät CTEK Multi XS 3600 für Auto und Motorradbatterien: primär getaktetes Schaltnetzteil, mikrocontrollergesteuerte Ladevollautomatik mit Pulsladeerhaltungsfunktion, superkompakt, regenfest (IP65) und kürzlich stark im Preis gefallen.

Bei soviel Zuneigung hoffe ich, dass mir die Batterie die Tiefentladung verzeiht - sie ist doch erst ein Jahr alt!