Dexheimer Inside

Irgendwo zwischen Renovieren und Kernsanieren

Das Blog über Familiengründung und Leben im Altbau, Erfolge und Mißerfolge beim angewandten Heimwerken aus Sicht eines Informatikers.

Freitag, 23. Oktober 2009

Über Tastsinn und Unsinn

Wo wir doch gerade schon mal dabei sind. Fehlte hier nicht immer noch ein Lichtschalter? Sind wir es nicht langsam leid, uns des Nachts erst quer durch den Raum tasten zu müssen, um auf der anderen Seite den erhellenden Lichtschalter zu finden? Liegt nicht immer irgendwo ein Spielzeug im Weg, das man zwar nicht sehen, aber leicht durch Kontaktgeräusch und Schmerzgefühl an Fuß und/oder Zehen erraten kann? Wer hat denn hier bitte die Elektrik geplant? So ein Unsinn. Schön ist das nicht. Wie lange würde es wohl brauchen, mal eben schnell ein Kabel auf die andere Seite zu werfen? Man bräuchte ja nur ein paar Nut&Feder-Bretter herausnehmen und die Deckenverkleidung öffnen, ein kleines Stück Tapete abkratzen, dem süßlich mahlenden Geräusch des Dosenbohrers lauschen, wie er sich durch mürbe Bausubstanz schraubt, ein paar Nagelschellen suchen, ein bisschen Gips anrühren, neue Tapete ab- und frische Farbe aufrollen - fertig. Eigentlich eine Sache von Minuten, wenn man nur nicht immer zwischendurch noch anderes zu erledigen hätte...

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Nie wieder Bohren mal anders

Frust beim Dübeln? Das muss nicht sein. Wenn gar nichts mehr geht, hilft Racofix! Ich möchte bitte nicht noch einmal nachts aus dem Schlaf gerissen werfen, weil eine Katze an der Gardine, die Gardine an der metallenen Gardinenstange und die Gardinenstange den letzten Dübel aus der Substanz gezogen hat...

Samstag, 10. Oktober 2009

Nimm mich!

Ich gehöre ja nun wirklich nicht zu der Sorte Rabenväter, die ihre Sprößlinge während einer Shoppingtour im Baumarkt alleine schlafend draußen auf dem Parkplatz im Auto zurücklassen. Aber die ganze Zeit auf dem Arm tragen? Nein, das möchte ich auch nicht unbedingt. Doch halt, warte,... was sehe ich da?

Autokindersitze sind wohl gerade im Angebot...

Freitag, 9. Oktober 2009

Cappuccino on the Rocks

Rein von der Optik her betrachtet, ist die ausgehärtete Ausgleichmasse ja ein Augenschmaus. Leider wird genau dieses Stück vom Bodenaufbau später nicht mehr zu sehen sein. Schade auch, dass wir schon soviel Geld reingesteckt haben: 25kg Sack Quick-Mix AMF Ausgleichsmasse Flexibel für 30,- Euro. 10 Sack sind drin, Risse auch schon. Geld ist fort, Risse bleiben:-(

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Donnerstag, 8. Oktober 2009

Wie aus einem Guss

Ein schöner Sonntag. Alle Vorbereitungsmaßnahmen sind abgeschlossen, der Dielenboden ausgebessert und entknarzt, die Fugen mit Acryl verschlossen, die komplette Fläche grundiert, Randstreifen angetackert, Armierungsbahnen ausgelegt, die Pizza gegessen. Es kann losgehen - Sini und Steve draußen am Rührgerät, drinnen ich mit hochgekrempelten Hosenbeinen am Besen. Eimer für Eimer. Hat prima geklappt. Meinen besten Dank an die Beiden!





Irgendwas geht ja immer schief. Diesmal ist wohl trotz aller Vorkehrungen und Bemühungen, sämtliche Fugen und Ritzen im Boden abzudichten, ein bisschen was durch die Decke gesickert, nämlich genau dort, wo früher mal die alte Wasserleitung verlief. Habs aber selbst erst später bemerkt, als die Baustelle schon geschlossen war und sich alle Helfer verabschiedet hatten.



@Steve: Ich dachte ja erst, Ihr hättet mir einen Streich gespielt, als ich das kleine Pfützchen in der Küche bemerkt habe... Wenn keiner guckt, darfste jetzt mal laut lachen!

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Katzentatzen

Ich bin sicherlich nicht allein, wenn ich behaupte, dass Malerarbeiten ganz gleich ob Streichen, Rollen, Pinseln irgendwie etwas Beruhigendes an sich haben. Bei kleinen Flächen erfordert die Arbeit keine große körperliche Anstrengung. Man kann sich also ganz auf seinen Pinsel/Rolle konzentrieren, aufpassen dass nichts tropft, dass es keine Nasen gibt und man sich selbst nicht bekleckert. Ein ruhiges Gemüt vorausgesetzt, kann man hierbei ganz wunderbar abschalten. Nur so kann es wirklich gut werden.

Kleiner Tipp am Rande: Besonders gut klappt es, wenn man zuvor alle äußeren Störquellen zuverlässig abgestellt hat und sicher sein kann, während der Arbeit nicht unterbrochen zu werden. Ruhig auch mal <Frau> und <Kinder> übers Wochenende bei <Oma> ausquartieren, falls es erforderlich sein sollte.

Jetzt noch gute Musik einlegen, vielleicht sogar das Handy ausschalten, dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Doch halt! Was ist das? Da hat doch... dieses kleine <*$§%!8> g*ttverd*mmte M!stv!eh - Arrgh!
Nicht über den frischen Anstrich!
Geh weg! Hau ab!
Nein, halt, bleib stehen!
Nicht mit der Farbe an den Pfoten weglaufen,
nicht übers Parkett,...
und auch nicht unters Bett!

Umbringen, nein, Ersticken, Erwürgen, Affekt.
Ach was red ich?
Viel zu süß.

Aber meine Nerven,... die Ruhe ist dahin,.... Atmung, Puls... WUSA?




Dienstag, 6. Oktober 2009

Adieu, alter Teppichboden!

Okay, der alte Teppichboden im Obergeschoss ist jetzt endlich raus. Eigentlich wollten wir dort ja schon 2006 Parkett verlegen, aber soweit ist es irgendwie bis heute nicht gekommen.

Leider ist der Zustand der alten Dielen nach erneuter gründlicher Inaugenscheinnahme definitiv nicht mehr gut genug, um sie doch noch aufzuarbeiten. Also Fertigparkett. (Achtung, dieser Satz kein Verb!) Zuvor ist allerdings noch einiges an Vorarbeit erforderlich: Dielenboden entknarzen, zerwurmte Dielenbretter austauschen, Fugen abdichten, grundieren, Ausgleichsmasse gießen usw. Aber dazu mehr im nächsten Post.

Dort wo früher mal ein Spültisch in der Ecke stand, hat es uns gleich kalt erwischt. Fast zwei Quadratmeter Dielenboden mussten wir ersetzen. Zuviel Wurm, zu wenig Holz (Ratio holz:wurm<1). Gut dass ich noch ein paar Dielenbretter auf Reserve im Schuppen hatte. Ich wusste immer, dass sie nochmal für irgendetwas gut sein würden. Nochmal vielen Dank an mein Bruderherz für Deinen Einsatz und den großen Dielenflicken.

Damit die Ausgleichsmasse beim Gießen nicht zwischen den Fugen verschwindet, haben wir etwa sechs Kartuschen Acryl reingepumpt. Wenn jetzt noch was durchsickert, kann ich auch nur noch mit den Achseln zucken. Wir werden sehen.






Montag, 5. Oktober 2009

Moin!

Dieser Post ist meinen lieben Arbeitskollegen gewidmet, die an diesem wunderschönen Montag Morgen bestimmt schon alle im Büro sitzen, fleißig arbeiten und keinen Urlaub haben - so wie ich. Damit nun aber niemand denkt, ich würde im Urlaub nichts tun, will Euch hier unsere neueste bzw. älteste Baustelle - je nachdem, wie man es betrachtet - vorstellen und den Fortschritt in den nächsten Tagen dokumentieren. Misserfolge werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch nicht ausbleiben und schonungslos zu Eurer Erheiterung in die laufende Berichterstattung integriert.

Ich präsentiere also: das Arbeitszimmer. Zumindest soll es mal eines werden - oder ein Haushaltsraum, Studio, Bibliothek oder gleich alles in einem. Wir sind uns da noch nicht ganz einig. Allerdings braucht es vorher noch etwas Arbeit: Fußboden, Elektrik. Wandputz, Decke, ein Brüstungsgeländer sowie die Türrahmen und die Treppe nach oben in weiß fänden wir ganz schön....

Um sauber an die Historie dieses Raums anzubinden, hier alle relevanten Artikel für besonders Interessierte und Kollegen: Unser OG soll schöner werden, Doch keine Steinlaus, Alles UP, Die Schattenseite des Fliesenspiegels und Blinddarm OP.

Und schließlich ein paar Fotos zur Einstimmung - freigeräumt ist es schon. Vielen Dank an mein Bruderherz fürs Anpacken beim Demöblieren:




Donnerstag, 1. Oktober 2009

Gips, Gips, Gips - immer nur Gips

Wenn ich gewusst hätte, wieviel Arbeit die Instandsetzung der Fensterbänke und -laibung bedeutet, hätten wir vielleicht immer noch Einfachverglasung im Dachgeschoss. Aber wie sagt der Förster? Richtig: Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Hier ein paar Beweisfotos: