Aus dem Winterschlaf erwacht
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So. Jetzt sind über zwei Monate vergangen seit dem letzten Beitrag. Aber
Sanieren ist halt Saisonarbeit und wir waren in der Winterpause. So ist
das. Daf...
Vor 1 Woche

14 Kommentare:
Der Baum steht schief.
Ja, das ist wohl richtig und wird selbst unvoreingenommenen Beobachtern leicht auffallen. Was aber selbst dem geneigten Betrachter nicht gleich auffallen dürfte, ist dass es dafür gleich mehrere mehr oder weniger plausible Gründe gibt:
1.) Der Baum hat einen Knick, d.h. er kann nur entweder oben oder unten gerade stehen.
2.) Die Erdrotation
3.) Die Katze
4.) Im Wald stehen auch nicht alle Bäume gerade!
Im Winter ist die Raumluft sehr trocken, da zieht sich das Holz zusammen und bildet dann eben Spalten.
Siehe auch "wie Risse entstehen" http://web.wilhelm-geigenbau.ch/index.php?id=649&L=0
Sollte ich vielleicht ein klein wenig Wasser nachgießen?
Quatsch. Die Holzdübel dazwischen haben sich bestimmt ausgedehnt!
So, scheinbar sind hier ja lauter Experten und Geigenbauerversteher am Start.
Das rechtfertigt folgende Fachfrage, die ich zwecks einer empirischen Untersuchung gleich öffentlich gemacht habe. Siehe Umfragekasten am rechten Seitenrand.
Das liegt sicher am Mikroklima, achte mal auf den Wetterbericht. Dividiere die Temperatur durch zwei und multipliziere ihn mit dem Kehrwert aus Anzahl der Treppenstufen und dem Alter der Katze. Die Spalte sollte sich dadurch nicht beeindrucken lassen, aber Du kommst auf andere Gedanken.
Okay, ich komme auf 42.
aber auch mit dem Spalt sieht die Durchreiche wirklich gut aus.
Danke für die Blumen! Man gewöhnt sich ja bekanntlich an fast alles. Da sollte so ein kleiner Spalt doch kein Scheidungsgrund werden, oder?
Wichtig ist doch eigentlich nur, dass der Spalt nicht größer wird als das was draufsteht,
odrrr???
Die Mutation von Durchreiche zur Durchfalle geht allerdings mit einem Positivum einher.
Die Bergung der durchgefallenen Güter erweist sich als Folge der mit dem Fallgut linear gewachsenen Spaltbreite als durchaus probat.
Ich denke da an Suppenterrinen aus großväterlichen Zeiten.
So wie es ist ist es doch "prakzikabel"
und somit i.O.
P.S. im Gegensatz zu Anderen:
Holz arbeitet immer !!!
Vorgeschlagener Gutachter:
Prof. Dr.-Ing. François Colling, Mering,
ö.b.u.v. Sachverständiger für Holzbau bei der IHK
Augsburg und Schwaben und Professor für Holzbau
und Baustatik an der FH Augsburg; Verfasser des
Fachbuchs: „Lernen aus Schäden im Holzbau – Ursachen,
Vermeidung, Beispiele“, Deutsche Gesellschaft
für Holzforschung
Hier bewegt sich jedenfalls schon seit Januar nix mehr. Bring endlich Deinen Protz-TV.
Hallo,
Buche ist nun mal ein Holz, was mit
am stärksten arbeitet. Wenn das Holz
seine Feuchtigkeit nur um 2% ändert,
ändert sich Deine 60er Arbeitsplatte
etwa um 3-4mm in der Breite. Wenn dann
noch alles fein von unten verschraubt
ist und die Platte nirgendwo hin arbeiten
kann, dann reißt sie eben. Daher: Holz
lässt sich nicht auf ein fester Maß
zwängen. Du könntest z.B. den Ansatz an
die Küchenplatte in Langlöchern
festschrauben, so wie ich es bei meinen
Küchenstühlen auch gemacht habe:
http://griesenberger.bplaced.net/Griesenberger/Projekte_aus_Holz/Seiten/Kuchenstuhle_files/Media/DSCF0029/DSCF0029.jpg
Vielleicht konnte ich Dir damit helfen,
vielleicht weißt Du es aber auch schon.
--
Dirk
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