Dexheimer Inside

Irgendwo zwischen Renovieren und Kernsanieren

Das Blog über Familiengründung und Leben im Altbau, Erfolge und Mißerfolge beim angewandten Heimwerken aus Sicht eines Informatikers.

Dienstag, 15. März 2011

Focus E²

Lieber Hans, vielen Dank für dieses Produkt! Der Einbau der neuen Spültischarmatur war wirklich kinderleicht, ganz ohne die ärgerlichen Unzulänglichkeiten gängiger Baumarktware, die ich dort vorher aus Unwissenheit verbaut hatte, deren Restfunktion sich mittlerweile auf das Notwendigste reduziert hatte und sich auch nur noch mit an groher Gewalt grenzendem Krafteinsatz demontieren ließ. Ich will sogar so weit gehen und behaupten es hätte mir ein gewisse Freude bereitet, solch ein durchdachtes Gerät zur Steuerung von Fluidströmungen in Rohrleitungen montieren zu dürfen. Dazu trugen auch die mit über 60cm mehr als großzügig bemessenen Anschlussschläuche bei, denn dadurch spart man sich gleich die lästige Schrauberei mit irgendwelchen niemals perfekt passenden Verlängerungststücken, um bis an die immer falsch platzierten Anschlüsse zu kommen. Obendrein erledigte sich damit auch gleich die Frage, ob man den Untertischboiler noch eben schnell an die Wand schrauben solle oder nicht, denn die Schläuche waren allemal lang genug, um das Gerät einfach auf dem Boden stehen zu lassen.



Apropos Schläuche: Von der vormaligen Armatur war wohl einer undicht geworden - die genaue Stelle wollte sich nicht ermitteln lassen. Aber während der Beobachtungsdauer von knapp zwei Wochen sammelten sich immerhin etwa 850ml Wasser in einem Eimer unter der Spüle. Komfortabel abmessen lies sich diese Menge allerdings erst nachdem man den Eimer dorthin gestellt hatte. Den Anlass dazu gab mindestens dieselbe aber vermutlich deutlich größere mittels Feudel aufzunehmende Menge Wasser, die zuvor ganz langsam aber stetig über Wochen oder Monate hinweg als kleines Rinnsal den Weg unter dem Spültisch hindurch  gefunden und sich eines schönen Sonntagmorgens in einer tellergroßen Pfütze vor der Spüle offenbarte. Ein Glück, dass wir in einem Altbau wohnen und alle Böden ein - sagen wir ruhig - günstiges Gefälle weg von den Wänden haben, so dass Leckagen zwangsläufig den Gesetzen der Schwerkraft folgend früher oder später immer zum Vorschein kommen. Zumindest wollen wir fest daran glauben.