Das Blog über Familiengründung und Leben im Altbau, Erfolge und Mißerfolge beim angewandten Heimwerken aus Sicht eines Informatikers.
Donnerstag, 18. August 2011
Der Gasmann war da und hat uns für einen geringen Obolus einen neuen Gaszähler mit Impulszählerausgang montiert. Hurra, damit kann man doch was anfangen. Graf Zahl würde sich jedenfalls freuen.
Synchron? Asynchron? Sind das nicht Aspekte aus der Flip-Flop-Ära? Ganz ehrlich, darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht.
Elektronisch wird auch bisher noch gar nichts erfasst. Es existiert bis jetzt lediglich der Reedkontakt (=potentialfreier Schaltkontakt) an den ein Zähler angeschlossen werden kann. Ich will dort früher oder später einen Arduino (http://www.arduino.cc) anklemmen der das Zählen dann autark in Software vornimmt. Da die Zählimpulse eher gemächlich eintreten, wird eine ordentliche Entprellung in Software erforderlich sein, um nicht zuviel zu zählen. Der aktuelle Zählerstand soll dann zyklisch in z.B. Stundenintervallen über eine USB-Verbindung (PC steht zufällig daneben) ausgelesen und an den FHEM-Server (www.fhem.de) übergeben werden. FHEM stellt praktischerweise auch gleich ein Webinterface mit graphischer Darstellung solcher Verbrauchswerte als Diagramm bereit.
Vorteile? Einige, aber eher weniger technischer Natur. Für Einsteiger dürfte ein Arduino zur Zeit m.E. die allererste Wahl sein. Eine ziemlich große und noch wachsende Community (sogar Youtube ist voll mit Arduino-Bastelein), einfachste IDE ready to use, dutzende Bibliotheken für die gängigste Hardware, tonnenweise Beispielcode, ergo kleinstmögliche Hürden für Einsteiger. Von der Hardware her ist ein Arduino nichts besonderes. Praktisch die Minimalbeschaltung für einem Atmega328 (20MHz, 8Bit-µC, Spannungsregler, USB-Link). Aber dafür ist alles Open Source: Die Hardware, die Firmware, die Tool-Chain, eine IDE, die Beispielprogramme. Der Preis: Einen Arduino Nano Clone aus China (sieht dem mbed übrigens sehr ähnlich) bekomme ich für 14,- Euro auf eBay. Den Arduino Uno kann ich im Elektronik-Laden um die Ecke für 25,- kaufen. Einen Arduino selber löten oder auf einem Steckbrett zusammenstöpseln kommt natürlich noch billiger.
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4 Kommentare:
Kurze Zwischenfrage: Ist Dein Zähler synchron oder asynchron? Auf jeden Fall ist die Zählgeschwindigkeit dieser Teile enorm.
Synchron? Asynchron? Sind das nicht Aspekte aus der Flip-Flop-Ära? Ganz ehrlich, darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht.
Elektronisch wird auch bisher noch gar nichts erfasst. Es existiert bis jetzt lediglich der Reedkontakt (=potentialfreier Schaltkontakt) an den ein Zähler angeschlossen werden kann. Ich will dort früher oder später einen Arduino (http://www.arduino.cc) anklemmen der das Zählen dann autark in Software vornimmt. Da die Zählimpulse eher gemächlich eintreten, wird eine ordentliche Entprellung in Software erforderlich sein, um nicht zuviel zu zählen. Der aktuelle Zählerstand soll dann zyklisch in z.B. Stundenintervallen über eine USB-Verbindung (PC steht zufällig daneben) ausgelesen und an den FHEM-Server (www.fhem.de) übergeben werden. FHEM stellt praktischerweise auch gleich ein Webinterface mit graphischer Darstellung solcher Verbrauchswerte als Diagramm bereit.
Hallo Minti, dann kannst Du eine professionelle Statistik anlegen. Nicht schlecht. Was ist der Vorteil von Arduino gegenüber NXP (mbed.org)?
Vorteile? Einige, aber eher weniger technischer Natur. Für Einsteiger dürfte ein Arduino zur Zeit m.E. die allererste Wahl sein. Eine ziemlich große und noch wachsende Community (sogar Youtube ist voll mit Arduino-Bastelein), einfachste IDE ready to use, dutzende Bibliotheken für die gängigste Hardware, tonnenweise Beispielcode, ergo kleinstmögliche Hürden für Einsteiger. Von der Hardware her ist ein Arduino nichts besonderes. Praktisch die Minimalbeschaltung für einem Atmega328 (20MHz, 8Bit-µC, Spannungsregler, USB-Link). Aber dafür ist alles Open Source: Die Hardware, die Firmware, die Tool-Chain, eine IDE, die Beispielprogramme. Der Preis: Einen Arduino Nano Clone aus China (sieht dem mbed übrigens sehr ähnlich) bekomme ich für 14,- Euro auf eBay. Den Arduino Uno kann ich im Elektronik-Laden um die Ecke für 25,- kaufen. Einen Arduino selber löten oder auf einem Steckbrett zusammenstöpseln kommt natürlich noch billiger.
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